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Antifa-Vorstandsmitglied Laurien Scheinecker beklagte in ihren Begrüßungsworten eine Sprach- und Orientierungslosigkeit der Menschen angesichts komplexer Konflikte und bekräftigte ihre Forderung nach mehr Dialogfähigkeit. Hanno Loewy, Direktor des Jüdischen Museums Hohenems, hielt eine sehr persönliche Gedenkrede und ließ, ausgehend von der Flucht seiner Eltern aus Nazideutschland in den 1930er-Jahren nach Palästina, fast ein Jahrhundert der Weltgeschichte Revue passieren. „Was verteidigen wir heute wirklich an so symbolträchtigen Tagen? Wir verteidigen Menschenrechte, wir verteidigen die Gleichheit vor dem Gesetz und die sozialen wie ökologischen Systeme als Basis unseres Wohlstandes gegen einen Zynismus, der wieder die Macht des Stärkeren feiert“, legte Loewy dar, was Antifaschismus heute bedeuten müsse. Der Antifa-Vorsitzender Werner Retzl bekräftigte unter anderem eine widerständige Gedenkkultur. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Duo Paul Schuberth und Thomas Novak. Die Kundgebung wurde mit einer Kranzniederlegung sowie, nach jüdischem Brauch, mit dem Ablegen von Steinen als Zeichen der Erinnerung beschlossen.
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