Vor 25 Jahren setzte die Fluchtwelle aus der DDR ein. Die zweijährige Sarah lag auf der Hutablage eines der unzähligen Trabis, die durch Österreich Richtung Bundesrepublik Deutschland fuhren. Von dort aus knüpfte sie mit ihren Kulleraugen Kontakt zu den überholenden Autofahrern.
Papst Franziskus rief beim Angelus-Gebet auf dem Petersplatz die Staatengemeinschaft zum Schutz der Verfolgten im Irak auf. Christen, Jesiden und Schiiten werden von der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ gejagt. 300.000 Christinnen und Christen sind auf der Flucht.
Im Sommer auf einen Berg steigen, rasten und den Weitblick genießen. Oft stellt sich ein Gefühl der Erleichterung ein. Denn was im Tal noch schwer schien, wirkt von oben betrachtet wieder leichter.
Die Klasnic-Kommission hat eine Fülle an Fällen von Missbrauch und Gewalt aufgearbeitet. Das Thema ist damit nicht ad acta gelegt. Dagmar Hörmandiger-Chusin von der diözesanen Stabsstelle für Gewaltprävention, Kinder- und Jugendschutz erläutert die Bedeutung von Prävention.
Ob Christen, Jesiden oder schiitische Muslime – im Irak geht die sunnitische Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) mit brutaler Gewalt gegen Minderheiten vor. Laut UN-Angaben sind 200.000 Menschen auf der Flucht vor den IS-Milizen. „Die Lage ist prekär“, sagt Nahostexperte Otmar Oehring.