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Ein Schlag ins Gesicht der Ehrenamtlichen

Gesellschaft & Soziales

„Es reicht“, sagen die Mitglieder des Inte­grationsausschusses der Pfarre Vöcklamarkt. Sie wollen nicht mehr schweigen, wenn Menschen in Länder abgeschoben werden, in denen ihnen die Folter droht. Jetzt haben sie einen Brief an den Bundeskanzler geschrieben.

Ausgabe: 47/2018
20.11.2018
- Christine Grüll
Hannelore Stöckl, Franz Gebetsberger und Christine Steiner (v.l.n.r.)
Hannelore Stöckl, Franz Gebetsberger und Christine Steiner (v.l.n.r.)
© KiZ/CG

Auf einem Bahnsteig in Linz hat sich Hannelore Stöckl von Samir verabschiedet. Da war er schon auf dem Weg nach Afghanistan. Mit einem negativen Asylbescheid in der Tasche wollte er nicht warten, bis die Polizei ihn abholt. Also ging er „freiwillig“ in sein Herkunftsland zurück (siehe Kasten). „Ich habe gewusst, er geht in eine gefährliche Zukunft“, erzählt Hannelore Stöckl einige Monate später. Die pensionierte Lehrerin hat ihn in Deutsch unterrichtet. Er war fleißig, offen und humorvoll, das hat Eindruck hinterlassen. „Samir ist uns ans Herz gewachsen“, sagen auch Franz Gebetsberger und Christine Steiner. Alle drei engagieren sich ehrenamtlich im Integrationsausschuss der Pfarre Vöcklamarkt. Das hat auch mit Neugier zu tun, sagt Christine Steiner: „Ich sehe in den zu uns kommenden Menschen nicht das Problem, sondern die Bereicherung.“ Die Ehrenamtlichen erleben, dass die über 50 Geflüchtete in Vöcklamarkt jahrelang auf ihren Bescheid warten müssen. Sie haben den Eindruck, dass Integrationsbemühungen von politischer Seite her untergraben werden. Samir drohte die Abschiebung, obwohl er in Afghanistan verfolgt wurde. Dass er nach seiner Rückkehr gefoltert wurde, hat das Fass zum Überlaufen gebracht. „Uns reicht’s“, sagt Franz Gebetsberger. Als christlich orientierte Menschen wollen sie nicht mehr schweigend zusehen, wenn Menschen in Länder abgeschoben werden, in denen ihnen ein ähnliches Schicksal wie Samir droht. Außerdem hätten Österreicher/innen in den letzten Jahren unzählige Stunden investiert und so den Staat entlastet. Die harte Politik gegenüber den Geflüchteten sei auch ein Schlag ins Gesicht der Ehrenamtlichen. 

 

Zukunft wagen

In einem offenen Brief wendet sich der Integrationsausschuss nun an den Bundeskanzler. Darin fragen sie, ob es tatsächlich verantwortbar ist, Menschen nach Afghanistan abzuschieben. Und warum Österreich mit Unbescholtenen keine gemeinsame Zukunft versuchen will, in der beide Seiten voneinander profitieren. Franz Gebetsberger appelliert an alle, „die ihr Gewissen als einzige Richtschnur erachten“: Sie sollen eine schützende Hand über jene halten, denen Verfolgung droht. «   

 

Geflüchtet, zurückgekehrt und gefoltert

Samir* verließ ­Afghanistan, weil er und seine Familie von den Taliban verfolgt werden. Sein Haus wurde niedergebrannt, Samirs jüngster Sohn kam dabei ums Leben. Die Familie lebt im Untergrund, Samir ist geflüchtet. Nach mehr als drei Jahren in Vöcklamarkt erhielt er einen negativen Asylbescheid mit der Begründung: „Er ist in Österreich nicht selbsterhaltungsfähig, weil er nicht arbeitet.“ Asylwerbende dürfen aber keiner geregelten Arbeit nachgehen. 

Angst vor der Heimkehr. Anfang 2018 ist Samir „freiwillig“ nach Afghanistan zurückgekehrt, obwohl er Angst hatte. Seine Freundinnen und Freunde in Vöcklamarkt konnten ihn lange nicht erreichen, dann wieder kurz per Telefon. Er schickte einen Brief: „Vor ca. eineinhalb Monaten bin ich nach Kabul zur Behandlung gefahren. Beim Zurückfahren bin ich unterwegs in die Hände der Taliban geraten. Ich weiß nicht, ... ob mich jemand verraten hat. Sie haben mich mitgenommen, schikaniert und gefoltert. Weil ich krank war, haben sie mich nach 24 Tagen endlich freigelassen.“«
* Name aus Sicherheitsgründen geändert

Samirs Brief aus Afghanistan
Samirs Brief aus Afghanistan
© Pfarre
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