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Die Ennsbrücke: Denkmal und Mahnmal

GESELLSCHAFT_SOZIALES

Die Ennsbrücke am Fuß der Stadt Enns stellt mehr als eine wichtige Verbindung zwischen Ober- und Niederösterreich dar. Das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Besatzungsjahre machten sie zu einem Denkmal der österreichischen Zeitgeschichte.  
 

Ausgabe: 19/2025
06.05.2025
- Josef Wallner
Die Ennsbrücke heute (links) und zur Zeit der Besatzung. Sie ist immer noch im Originalzustand, lediglich um zwei Geh- und Radwege erweitert.
Die Ennsbrücke heute (links) und zur Zeit der Besatzung. Sie ist immer noch im Originalzustand, lediglich um zwei Geh- und Radwege erweitert.
© KIZ/JW

Die Bundesstraße 1 war bis zum Bau der Westautobahn die zentrale Verkehrsachse von Wien in den Westen Österreichs. Brücken kamen dabei als Nadelöhre eine herausragende Bedeutung zu – erst recht in Kriegszeiten. So wurde die Ennsbrücke in den Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs zu einem Brennpunkt, wo sich die Brutalität des Krieges mit dem bis heute sprachlos machenden Fanatismus des NS-Regimes bis in die letzten Kriegsstunden vermengte. 


Mehrere Zehntausend ungarische Juden trieb man ab Mitte Mai vom KZ Mauthausen auf den sogenannten Todesmärschen über die Ennsbrücke nach Gunskirchen. Dutzende Häftlinge starben bereits in und um Enns. Mit einer beispiellosen Rücksichtslosigkeit ging man auch mit den Soldaten um. In Enns wurde ein Standgericht installiert, das in den letzten sechs Wochen des Krieges 57 Todesurteile fällte.

 

Exekutierte Soldaten stellte man an der Ennsbrücke als Abschreckung zur Schau: Zwei SS-Angehörige wurden an der Ennsbrücke gehängt. Um den Hals trugen sie eine Tafel mit der Aufschrift: „SS-Mann getürmt am 15. April, erhängt am 16. April. Es lebe der Führer. Es lebe Großdeutschland.“

 

Die Liste der getöteten „Fahnenflüchtigen“ lässt sich Tag für Tag fortsetzen – bis zu jenem Oberleutnant, der in Ennsdorf am 4. oder 5. Mai erschossen wurde. Am Nachmittag des 5. Mai rückte die US-Armee am Ennser Hauptplatz ein. Nach dem Krieg wurde die Ennsbrücke zur Demarkationslinie und wieder zu einer Stätte der Angst. Die russische Kontrolle war gefürchtet. Immer wieder wurden Menschen aus dem Auto und aus dem Zug geholt, verhaftet und in die UdSSR deportiert.

 

„Die Ennsbrücke hat im Mai 1945 einige Zeilen Weltgeschichte mitgeschrieben“, betont Gottfried Kneifel, der sich als Obmann des Museumvereins Lauriacum in Enns der Erinnerung an die Geschehnisse verpflichtet weiß. Es geht dem Museumverein aber nicht bloß um die Vergangenheit, die Brücke ist in besonderer Weise auch Mahnmal. „Frieden, Freiheit und Demokratie sind keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen täglich verteidigt werden“, erklärt Kneifel.   


Zeitzeugengespräch mit Dietmar Heck: Von der Angst zur Hoffnung. Ennsbrücke Mai 1945 (Erinnerungen, Fotos, Dokumente), 14. Mai 2025, 19.30 Uhr, Schloss Ennsegg (Auersperg-Saal). 

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