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Inhalt:
Die Palliativstation im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan

Begleiten bis zuletzt

Gesellschaft & Soziales

Das Team der Palliativstation am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan unterstützt Menschen, das anzunehmen, was das Leben ihnen zumutet und gibt Einblicke in die medizinische und spirituelle Begleitung am Lebensende. 

Ausgabe: 47/2021
23.11.2021
- Katja Kogler
Auf der Palliativstation erleben die Patienten auch Zuwendung und Wärme.
Auf der Palliativstation erleben die Patienten auch Zuwendung und Wärme.
© PASCAL POCHARD-CASABIANCA / AFP / picturedesk.com

Der Tod berührt uns unser ganzes Leben, aber meist blenden wir ihn aus und verdrängen ihn. Mit Einbruch des Spätherbstes bekommen die Themen Leben und Sterben eine besondere Bedeutung.

 

Moderne Ärzte wie die beiden Palliativmediziner Primar Michael Zink und Oberärztin Doris Lackinger vom Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan kennen Mittel und Wege, den Tod erträglich zu machen. Neben der Schmerztherapie sind menschliche Nähe und Zuwendung für Sterbende besonders wichtig.  

 

Zeit für das Leben

Auf der Palliativstation „Johannes von Gott“ folgt man dem Leitgedanken des Ordensgründers der Barmherzigen Brüder, dem hl. Johannes von Gott: „Das Herz befehle“. Hier spürt man förmlich, dass der Faktor Zeit eine andere Rolle spielt. „Zeit die noch bleibt – die bewusste Zeit für das Leben“, wie Primar Michael Zink und Krankenhaus-Seelsorger Helmut Writzl es formulieren. Patienten mit fortgeschrittenen und unheilbaren Erkrankungen werden hier auf der Station versorgt und mit ihnen zusammen wird überlegt: Ist eine weitere onkologische Therapie sinnvoll? Wie hilft man gegen Schmerzen? Was muss organisatorisch geklärt werden? Um diese und viele weitere Belange kümmert sich ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Pflegekräften, Therapeuten, Psychologen, Sozialarbeitern und Seelsorgern.

 

Lebenszeit mit Lebensqualität

Seit über 15 Jahren hat die Palliativmedizin am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan einen hohen Stellenwert. „Bei uns erlebt man eine Form von Zuwendung und Wärme, die Patienten oft gar nicht mehr gewöhnt sind“, beschreibt Primar Zink. Als Abteilungsvorstand weiß er, dass auf einer Palliativstation nicht nur ärztliche Qualitäten gefragt sind. „Das Therapieziel ist es dann nicht mehr mit aller Anstrengung Lebenszeit zu gewinnen. Wenn Therapie keine heilende Wirkung mehr hat, übernimmt die Medizin andere Aufgaben. Dann geht es um Lebensqualität und diese möchte man auf das höchst mögliche Niveau anheben“, erklärt der Mediziner. Um die persönlichen Bedürfnisse kennen zu lernen, führt man mit den Patienten intensive Gespräche und bekommt oftmals tiefe Einblicke in das Leben und die Schicksale der Menschen.

 

Weniger ist mehr

Auf der Palliativstation im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan kümmert man sich nicht nur um physische Symptome wie zum Beispiel Schmerzen, Übelkeit, Unruhe oder Schwäche. Auch spirituelle, psychische und soziale Probleme, wie etwa sozialrechtliche Versorgung, Depressionen oder die Auseinandersetzung mit einer begrenzten Lebenszeit werden bei der Betreuung berücksichtigt. Wünsche und Bedürfnisse Erkrankter und ihrer Familien werden ganzheitlich betrachtet. 
Sätze wie „wir können nichts mehr für Sie tun“ oder „Sie sind austherapiert“ gibt es in der Palliativmedizin nicht, sagt die stationsführende Oberärztin Doris Lackinger. „Wenn andere Fachdisziplinen an ihre Grenzen stoßen, beginnen wir eine Behandlung mit anderer Zielsetzung.“ Neben der medizinischen Betreuung, die helfen will quälende Beschwerden zu lindern, macht es bereits einen großen Unterschied, den schwer Kranken „Kleinigkeiten“ zu ermöglichen. „Wir können unseren Patienten Hoffnung geben. Nicht auf eine Heilung, aber auf eine verbesserte Lebensqualität. Das kann Schlafen in der Nacht ohne Schmerzen oder auch ein kleiner Ausflug mit den Enkelkindern sein“, zählt die Ärztin auf.

 

Begleitung an Wendepunkten

Um die spirituelle Ebene auf der Station kümmert sich Helmut Writzl mit seinem Team von der Krankenhaus-Seelsorge. „Wenn Patienten den Wunsch nach einem Gespräch äußern, sind wir zur Stelle. Hier nimmt man sich soviel Zeit, wie die Menschen benötigen, denn in der Krankenhaus-Seelsorge ist vieles anders gewichtet. Wir gehen auf die Menschen zu, um sie ein Stück ihres manchmal sehr schweren Weges zu begleiten und sie zu unterstützen.“ Seelsorge ist bewusst wahrgenommene heilsame Kommunikation. „Wenn Patienten dann durch diese seelsorgliche Begegnung Kraft erhalten, dann sind das auch Freuden für mich“, offenbart Helmut Writzl.

 

Von der Hoffnung und dem Halt

Über den Sinn und den Wert des Lebens wird in einem Krankenhaus viel nachgedacht, es wird gezweifelt und gehofft. „Die meisten Menschen sind oder werden an der Schwelle zum Tod spirituell und stellen sich die Frage nach dem Danach. Manchmal gibt der Glaube am Lebensende Halt“, sagt der Krankenhaus-Seelsorger, der mit seinem Team immer auch Gesprächspartner für die Mitarbeiterschaft ist. Den Patienten verdankt er sehr viel und er hat eine Menge von ihnen gelernt, bilanziert Helmut Writzl: „Immer wieder habe ich mein Leben in großer Dankbarkeit neu schätzen gelernt.“ «

 

 

 

Zur Sache


Die Pflege abzusichern und Einsamkeit zu verhindern ist ein großes Anliegen der österreichischen Bischöfe. Diese Dringlichkeit habe nicht erst die Corona-Pandemie verdeutlicht, heißt es in einer Erklärung zum Abschluss ihrer Herbstvollversammlung. Die Bischöfe fordern dazu eine Ausbildungs- und Personaloffensive ebenso wie die langfristig abgesicherte Finanzierung durch den Pflegefonds. Pflege und Betreuung seien „systemrelevant“ und „zentrale Aufgaben für eine humane Zukunft unserer Gesellschaft“. 


Pflege absichern


Der Personalnotstand betreffe nicht nur die Mitarbeitenden in der Pflege, sondern auch pflegende Angehörige und pflegebedürftige Menschen selbst. Um dieses Berufsfeld attraktiver zu machen und dem steigenden Bedarf gerecht zu werden, sollte über ein Einkommen während der Ausbildung nachgedacht werden, regen die Bischöfe an.
Die Pflege in Österreich werde zu über 80 Prozent von Familienmitgliedern oder nahestehenden Personen übernommen, diese leisten laut den der Bischofskonferenz vorliegenden Zahlen nach wie vor den größten und wichtigsten Pflegedienst der Republik. „Diese Personen gilt es zu entlasten und ihre Situation zu verbessern, denn ohne das Engagement pflegender Angehöriger würde das Pflegesystem zusammenbrechen“, betonen die Bischöfe. Ihre Vorschläge dazu sind mehr Entlastung durch den Ausbau von Tageszentren oder den Anspruch auf pflegefreie Tage.
Die Bischofskonferenz spricht sich auch für einheitliche Bedingungen für alle Pflegebedürftigen vom Burgenland bis Vorarlberg aus und greift damit eine Forderung der Caritas auf. Verbesserungen seien auch beim Pflegegeld notwendig, besonders zu berücksichtigen dabei dementielle Erkrankungen.

„Das Herz befehle“ – Oberärztin Doris Lackinger und Primar Michael Zink folgen dem Leitspruch des Ordensgründers der Barmherzigen Brüder, dem hl. Johannes von Gott.
„Das Herz befehle“ – Oberärztin Doris Lackinger und Primar Michael Zink folgen dem Leitspruch des Ordensgründers der Barmherzigen Brüder, dem hl. Johannes von Gott.
© HF Pictures
Krankenhaus-Seelsorger Helmut Writzl.
Krankenhaus-Seelsorger Helmut Writzl.
© HF Pictures
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