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Inhalt:

Digital fit bleiben

Bewusst Leben

Computer und Smartphone bedienen zu können wird immer wichtiger, selbst Behörden und Banken verweisen zunehmend auf „online“. Ältere Menschen fühlen sich dadurch stark unter Druck. 
 

Ausgabe: 39/2019
24.09.2019
Der Umgang mit dem Smartphone ist neu und will gelernt sein.
Der Umgang mit dem Smartphone ist neu und will gelernt sein.
© ©Scott Griessel - stock.adobe.com

Digitale Medien sind für die junge Generation selbstverständlich. Die Jungen sind sogenannte „Digital Natives“, sind also mit Smartphone & Co. aufgewachsen. Seniorinnen und Senioren haben hingegen den Großteil ihres Lebens ohne Computer und Handy verbracht. Dementsprechend vorsichtiger sind sie, sie können die Vor- und Nachteile, die die digitale Welt mit sich bringt, nicht so einfach abschätzen. Die Akzeptanz von digitalen Medien reicht in dieser Generation von „Das brauche ich in meinem Alter nicht mehr“ bis hin zu „Das möchte ich auch beherrschen“.

 

Unsicherheit und Skepsis

Eine kürzlich vom Linzer IMAS-Institut veröffentlichte repräsentative Studie im Auftrag des OÖ Seniorenbundes liefert deutliche Zahlen. 36 % der befragten über 60-Jährigen fühlen sich mit dem Thema Digitalisierung überfordert. Nur etwa 18 % sind der Meinung, sie können mit den neuen Technologien Schritt halten. 27 % sehen eher Vorteile, 17 % mehr Nachteile, und ganze 41 % können den Nutzen nicht einschätzen. Gut ein Drittel beschäftigt sich überhaupt nicht mit der Digitalisierung.
Scheu und Distanz müssen durch Aufklärung und Schulungen überwunden werden und Seniorinnen und Senioren ihrerseits offen für diese neuen Technologien werden. Auch wenn Gefahren damit verbunden sind, so ist der Umgang mit Computer und Smartphone gerade für die ältere Generation wichtig. 

 

Tor zur Welt

Onlinebanking, E-Government, Onlineshopping oder digitale Sprachassistenten sind bereits Realität und werden weiter ausgebaut. 
Dazu kommen die vielen Kommunikationsmöglichkeiten via Computer oder Smartphone, die gerade für ältere und mobil eingeschränkte Menschen immer wichtiger werden – mit der Familie reden, obwohl sie nicht anwesend ist. Für Seniorinnen und Senioren ebenso attraktiv sind die Möglichkeiten, digital zu lesen, Musik zu hören oder zu spielen.
Um nicht als Verlierer/in übrig zu bleiben, heißt es also, sich mit den Geräten und der Technik vertraut zu machen. Seniorenverbände, Volkshochschulen und auch kirchliche Einrichtungen bieten Kurse, Stammtische und Vorträge dazu an.
www.dioezese-linz.at/site/treffpunktbildung/home (Weiterbildungsprogramm des KBW OÖ)
www.isa.at (Kursprogramm des OÖ Seniorenbundes)
www.saferinternet.at

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