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Eine Enzyklika mit Langzeitfolgen

Glaube

Mit seiner vor 50 Jahren erschienenen Enzyklika „Humanae vitae“ hat Papst Paul VI. der Kirche ein schweres Erbe hinterlassen: Gegen die Mehrheit einer Experten- und Bischofskommission deklarierte er „künstliche“ Methoden der Schwangerschaftsverhütung wie Pille und Kondom ohne Unterschied als sittlich unerlaubt. Die Enttäuschung gerade unter Katholik/innen war groß. Über die Wirkung von „Humanae vitae“ diskutiert der Moraltheologe Martin M. Lintner im Gespräch.

 

Ausgabe: 2018/22
29.05.2018
- Interview: Heinz Niederleitner
© © KNA-Bild

Würde man Menschen heute sagen, die Verwendung von Kondom und „Antibabypille“ sei stets sündhaft, man würde meist auf kein Verständnis stoßen: „Humanae vitae“ gehört zu einer entfernten Vergangenheit. Gibt es dennoch Chancen, Teile des Textes für das Heute zu „retten“?
Martin Lintner: Ausgehend von den beiden Bischofssynoden zu Ehe und Familie (2014, 2015) lädt Papst Franziskus in „Amoris laetitia“ ein, die Botschaft von „Humanae vitae“ wiederzuentdecken: zum Beispiel die Ganzheitlichkeit der ehelichen Liebe, das sittliche Erfordernis, dass Partner gegenseitig auf Befinden und berechtigte Wünsche Rücksicht nehmen, oder die Problematik völliger Trennung von Sexualität und Fortpflanzung. In Bezug auf die Methoden der Empfängnisregelung, dem Hauptthema von „Humanae vitae“, wird auf positive Auswirkungen der erlaubten natürlichen Empfängnisregelung (Beobachtung der fruchtbaren Tage, Anmerkung) hingewiesen und betont, dass bei der moralischen Bewertung der Methoden der Geburtenregelung die Würde der Person respektiert werden muss. Gefährdungen, die Paul VI. angesprochen hat, sind aktuell. Aber es stellt sich die Frage, ob die Ablehnung der künstlichen Empfängnisregelung die Antwort darauf ist und ob jegliche künstliche Verhütung kategorisch eine Verletzung der Würde der Person darstellt.

 

Am Anfang der kirchlichen Diskussion um die Pille stand auch die Frage: Wieviele Menschen kann die Erde ernähren? Später wurde das zu einem Argument gegen „Humanae vitae“: Die Kirche behindere mit ihrer Haltung die notwendige Einschränkung des Bevölkerungswachstums, hieß es. Hat die Kirche das Thema des Bevölkerungswachstums aus den Augen verloren?
Lintner: Natürlich muss sich auch die Kirche mit der verantwortbaren Entwicklung der Weltbevölkerung auseinandersetzen. Aber diese Debatte darf nicht über das Thema Empfängnisregelung geführt werden. Es geht vielmehr um Themen wie Verteilungsgerechtigkeit von Nahrungsmitteln, eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft, die Überwindung von Armut, Bildungschancen für Frauen sowie ihre Gleichberechtigung in Entwicklungs- und Schwellenländern. Paul VI. hat zu Recht davor gewarnt, dass es zu einer staatlich verordneten Geburtenregelung kommen könnte und Eltern so die Freiheit der Familienplanung genommen wird. Entwicklungshilfe mit Empfängnisregelung zu verknüpfen, halte ich in der Tat für einen schwerwiegenden Eingriff in die Freiheit der betroffenen Familien. Gleichzeitig hat Papst Franziskus klargemacht, dass auch katholische Eltern nicht so viele Kinder wie nur möglich haben sollten. Sein Vergleich im Jänner 2015 mit den Kaninchen war zwar nicht glücklich, aber der Hinweis auf eine verantwortete Elternschaft, die auch „Humanae vitae“ vertritt, dennoch wichtig.


Rigoros ist Papst Johannes Paul II. gegen den Einsatz künstlicher Empfängnisverhütung eingetreten. Damals kam auch das Thema Aids auf. Das Nein der Kirche zum Kondom bekam eine weitere Dimension – und neue Kritik. Hat das die Kontroverse derart verschärft, dass eine gute Diskussion nicht mehr möglich war?
Lintner: Durchaus, es kam ja auch zu einer Gemengelage von Themen. Die ausnahmslose Ablehnung des Kondoms hat zu teils skurrilen Positionen geführt. Ich erinnere mich an die Haltung eines Professors während meines Studiums in Rom, der gemeint hat: Wenn Spermien medizinisch untersucht werden müssen, dürfen sie nur im Rahmen des Geschlechtsverkehrs mit der Ehefrau gewonnen werden und im Kondom, welches die Spermien sammelt, müsse ein Loch sein, damit die Zeugung möglich bleibt. Manche kirchliche Diskussionen, zum Beispiel beim Einsatz von Kondomen in der Abwehr von Geschlechtskrankheiten, haben vielfach nur mehr Unverständnis ausgelöst. Das hat auch das Lehramt erkannt. Papst Benedikt XVI. hat die Verwendung von Kondomen zur Verhinderung der Krankheitsübertragung als einen ersten Schritt zur Übernahme von Verantwortung bezeichnet.


Da unterschied sich Benedikt XVI. von Johannes Paul II. Dieser hatte in seiner „Theologie des Leibes“ die eheliche Sexualität in eine Art höhere Sphäre erhoben. War er deshalb beim Thema Empfängnisregelung so streng?
Lintner: Sein Zugang war, dass er den sexuellen Akt als eine Art Ganzhingabe der Ehepartner deutete – nicht nur körperlich, sondern in Bezug auf den gesamten Menschen. Die künstliche Empfängnisverhütung erschien ihm da als eine Zurücknahme dieser Ganzhingabe: die Zeugungs- bzw. Empfängnisfähigkeit wird ausgeklammert. Ich erinnere mich gut an ein Seminar mit Eheleuten, bei dem mir ein Ehemann gesagt hat: Gedanklich könne er diese Darstellung nachvollziehen, aber nicht im konkreten Erleben seiner ehelichen Liebe. Bei der Ablehnung der künstlichen Empfängnisverhütung spielt bei Johannes Paul II. auch die Vorstellung mit, die verhütenden Eltern würden der Vorsehung Gottes ins Handwerk pfuschen. Vereinfacht gesagt: Gott wolle einen Menschen erschaffen, durch die Verhütung aber könne er seinen Schöpferwillen nicht umsetzen.


Was bleibt von „Humanae vitae“? Wie groß war der Schaden, der durch die Enttäuschung vieler Kirchenmitglieder über die Entscheidung von Paul VI. entstand? Worin liegt ein Nutzen?
Lintner: Den Schaden sah man zuletzt an den Diskussionen rund um die beiden Familiensynoden: Dort wurde der große Vertrauensverlust gegenüber der Kirche beim Thema Familie und Sexualität überdeutlich. Einen Nutzen kann man darin sehen, dass sich die Enzyklika durchaus mutig gegen negative Entwicklungen gerichtet hat. Das wurde allerdings vom Thema Empfängnisregelung überlagert und bedauerlicherweise kaum wahrgenommen. Nach 50 Jahren ist es wichtig, sich mit der Entstehung und Wirkungsgeschichte von „Humanae vitae“ auseinanderzusetzen. Zukunftsbezogen würde ich aber stark dafür plädieren, vertiefende und weiterführende Diskussionen über „Amoris laetitia“ zu führen, worin wichtige Aspekte von „Humanae vitae“ ja aufgegriffen werden.

 

Buch zu „Humanae vitae“

Wie es zur Enzyklika „Humanae vitae“  (25. Juli 1968) kam und welche Folgen das hatte, zeichnet Martin Lintner in seinem Buch spannend und mutig nach.
Martin M. Lintner: „Von Humanae vitae bis Amoris laetitia. Die Geschichte einer umstrittenen Lehre.“ Tyrolia Verlag, 168 Seiten, 11,99 Euro.

 

Tag und Woche für das Leben
Welchen Platz gibt unsere Gesellschaft Kindern, Menschen mit Behinderungen, älteren und sterbenden Menschen sowie Ungeborenen? Diese Frage stellt die „Woche für das Leben“, welche die Kirche rund um den Tag des Lebens am 1. Juni mit zahlreichen Veranstaltungen begeht. Die von der Österreichischen Bischofskonferenz getragene Aktion findet bereits zum 40. Mal statt. Die Initiative geht zurück auf die überkonfessionelle „Aktion Leben“, die mit dem „Tag des Lebens“ das Bewusstsein für die Situation schwangerer Frauen in Not schafft. Begleitet wird der Tag von einer Kampagne, im Zuge derer österreichweit „Überraschungspäckchen“ mit Sachartikeln verteilt werden. Die dafür eingehobene Spende von fünf Euro kommt der schnellen Hilfe schwangerer Frauen in Not zugute.
 

 

P. Dr. Martin M. Lintner OSM ist Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Brixen.
P. Dr. Martin M. Lintner OSM ist Professor für Moraltheologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Brixen.
© Privat
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