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Freundlich, nicht süß - Serie Von Jesus leben lernen Teil 3/4

GLAUBENS_GUT

Von Jesus leben lernen: Jesus hat durch das Beispiel seines Lebens gezeigt, wie menschliche Lebensführung gelingen kann. Clemens Sedmak wirft einen tieferen Blick auf das Leben Jesu als „Lebensschule“.
 

Ausgabe: 17/2026
21.04.2026
- Clemens Sedmak
Im 800 Jahre alten Mosaik der Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom blickt Jesus ernst, aber freundlich.
Im 800 Jahre alten Mosaik der Basilika St. Paul vor den Mauern in Rom blickt Jesus ernst, aber freundlich.
© zatletic/AdobeStock

Freundlichkeit ist eine Grundeinstellung. Sie schenkt Menschen die Erfahrung, willkommen zu sein. Es geht um ein grundsätzliches Wohlwollen, um Freude über die Gegenwart einer anderen Person. Das englische Wort „kindness“ leitet sich von „kin“ (Familie) ab: Jemand wird so willkommen geheißen, als würde er zur Familie gehören.


Nun soll nicht behauptet werden, dass Begegnungen mit Jesus stets mit Freundlichkeit erfüllt waren. Wir finden Jesus in grobem Umgang mit den Geldwechslern im Tempel, wir lesen, dass Jesus die Pharisäer immer wieder schroff zurecht- und zurückweist, auch das Wort „Was willst du von mir, Frau?“, gerichtet an seine Mutter (Johannes 2,4), ist nicht beispielhaft freundlich.

 

Jesus ist nicht naiv


Wir wollen nicht naiv in die süße Falle des Bildes eines harmlosen Jesus tappen. Begegnungen mit Jesus sind darauf ausgerichtet, Menschen zum Wachstum zu helfen. Und das mag und kann unangenehm sein, sogar schmerzhaft. Wie oft wird doch Petrus in den Evangelien zurückgewiesen! Manche Stellen sind schwer zu verstehen und schwer zu verdauen, wie etwa Jesu Begegnung mit der syrophönizischen Frau, die um die Heilung ihrer Tochter fleht (Markus 7,26).

 

Freundlichkeit von innen her


Und doch ist auch Freundlichkeit ein grundlegender Aspekt im Leben Jesu. Jesus blickt den reichen Jüngling freundlich an (Markus 10,21), er hat Mitleid mit der Witwe, die ihren einzigen Sohn begraben muss (Lukas 7,13). Eine schöne Stelle über die Freundlichkeit findet sich im Lukasevangelium. Jesus schenkt zwölf Jüngern Vollmacht, Gutes zu tun – Dämonen auszutreiben, Kranke zu heilen, das Reich Gottes zu verkünden (Lukas 9,1–2). Sie kommen von ihrer Mission zurück, haben sicher viel aufzuarbeiten und auszutauschen. Jesus nimmt sie beiseite und zieht sich mit ihnen in die Stadt Betsaida zurück, „um mit ihnen allein zu sein“ (Lukas 9,10). Die Leute erfahren davon und folgen Jesus und den Jüngern – „Er empfing sie freundlich“ (Lukas 9,11). Das ist doch bemerkenswert. Jesus will mit den zwölf Jüngern allein sein, aus gutem Grund. Menschen, hungrig nach Heilung und Belehrung, stören die Ruhe, suchen ihn auf, stellen ihm nach. Hier wird ein Plan durchkreuzt. Das kann zu verständlicher Verärgerung führen.

 

Eigenes oder Eigentliches bevorzugen


Jesu Antwort: Freundliche Aufnahme. In manchen Übersetzungen steht direkt: „Er nahm sie auf.“ Oder auch: „Er ließ sie zu sich kommen.“ Das griechische Wort „αποδεξάμενος“ (apodexámenos) an dieser Stelle steht für: annehmen und aufnehmen. Das Wort „apodektos“ wird mit „angenehm, willkommen“ übersetzt. In der lateinischen Bibelübersetzung, der Vulgata, lesen wir „excepit illos“ – da schwingt auch „akzeptieren“ mit. Die Menschen, die Jesus aus der Ruhe mit den Jüngern holen, die als ungebetene Gäste kommen, treffen nicht auf Gereiztheit, sondern auf freundliche Aufnahme. Welche innere Haltung braucht es, um in einer Situation des eigentlich Gestörtseins Freundlichkeit zu zeigen? Hier bedarf es wohl der inneren Weite und der inneren Weichheit, im Unterschied zu Enge und Starrheit. Jesus schöpft aus Quellen, die es ihm ermöglichen, Eigenes zurückzustellen, um Eigentliches zu tun. 

 

Für den Alltag


So können wir uns fragen: Was bedeutet es, so zu leben, dass sich Menschen bei uns willkommen fühlen?

 

Buchtipp:


Clemens Sedmak, Wie leben? Von Jesus lernen.


40 Bibelstellen, die zeigen, wie Menschsein gelingen kann,
Tyrolia 2025, 200 Seiten, Hardcover 20.00 €, eBook 16.99 €

Clemens Sedmak:  Professor für Sozialethik an der University of Notre Dame (USA) und Co-Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung in Salzburg
Clemens Sedmak: Professor für Sozialethik an der University of Notre Dame (USA) und Co-Leiter des Zentrums für Ethik und Armutsforschung in Salzburg
© University of Notre Dame
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Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.

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