Martin Polak ist Techniker und Rettungssanitäter aus Enns. Mit dem Heiligen Martin (11. November) kann er sich gut identifizieren. Jeder solle sich ehrenamtlich engagieren, vor allem, wenn es einem selbst gut geht.
Mein Namenspatron ist Martin von Tours. Als Soldat teilte er in der französischen Stadt Amiens für einen Bettler seinen Mantel mit einem Schwert. In einem Traum gab sich Jesus als jener Bettler zu erkennen. Martin verließ die Armee, wurde Mönch und 371 zum Bischof von Tours geweiht. Namenstage wurden in meiner Familie wie ein kleiner zweiter Geburtstag gefeiert. Das Schönste an meinem Namenstag waren der Martini-Kirtag und im Kindergartenalter das Martinsfest mit Laternen und Geschichten. In der Volksschule erschien mir Martin dann weniger interessant. Man konnte ihn nicht abkürzen. Die Namenstagsfeier möchte ich bei unserer kleinen Tochter wieder aufleben lassen. Mit dem hl. Martin kann ich mich gut identifizieren. Jeder sollte sich ehrenamtlich engagieren, vor allem, wenn es einem selbst gut geht. Damit die Gesellschaft nicht nur funktioniert, sondern auch ein wenig besser wird.