Die Mühlen mahlen langsam, wenn es darum geht, ein neues, verbindliches und vor allem wirksames globales Klimaschutzabkommen auf den Weg zu bringen. Ein Kommentar von Susanne Huber.
Ausgabe: 2013/46, Klima, Klimaschutz
12.11.2013
- Susanne Huber
Bis Ende 2015 soll ein solches stehen; 2020 soll es in Kraft treten. Die Zeit drängt. Ob bei der derzeit stattfindenden UNO-Klima-konferenz in Warschau effektive Programme und Lösungen aufs Tablett kommen, um den Klimawandel zu stoppen, die Treibhausgase zu senken und endlich den Weg in Richtung erneuerbare Energien einzuschlagen, bleibt abzuwarten. Nötig sind sie jedenfalls. Umweltorganisationen und Klimaexperten warnen, dass Naturkatastrophen wie extreme Dürren, Überflutungen oder tropische Stürme wie aktuell der Taifun „Haiyan“, der auf den Philippinen mehr als 10.000 Todesopfer gefordert hat, in Zukunft zunehmen werden. Die Uhr tickt. Handlungen sollten jetzt gesetzt werden.