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„Jesus war der erste Streetworker“

Lothar Jochade arbeitet seit Jahrzehnten mit und für Jugendliche. Was Gemeinsamkeiten von Jugendarbeit und Kirche sind und wo es Junge gegenwärtig besonders schwer haben, erklärt er im Gespräch mit der KirchenZeitung.
Ausgabe: 2013/48, Jochade, Verein I.S.I., Jugendliche, Streetwork
26.11.2013
- Interview: Paul Stütz
© Gina Sanders - Fotolia
Josef Mayr, Jugendseelsorger in den Sechzigerjahren, gründete den Verein I.S.I., der heute in der Offenen Jugendarbeit und im Bereich Streetwork aktiv ist. Von der Gründung her gibt es also einen kirchlichen Hintergrund. Wie  ist das heute spürbar?
Lothar Jochade: Jesus war der erste Streetworker, hat ein Kollege von mir einmal gesagt. Ich glaube schon, dass wir Seelsorge betreiben.
Nicht in kirchlichem Sinne, aber in dem, was das Wort eigentlich bedeutet. Es braucht Erwachsene, die sich den Jugendlichen zuwenden und sich auseinandersetzen, manchmal auch widersprechen. Es muss jemand da sein, der sie ernst nimmt. Sie sagen, heute ist es schwieriger, jugendlich zu sein? Wieso ist das so?
Jochade: In materieller Hinsicht haben es Jugendliche heute leichter. Schwerer haben es die Jungen aber insofern, dass Erwachsenenprobleme stärker ins Jugendalter hineinspielen. Es ist heute weniger Zeit für das Ausprobieren, um sich selbst zu finden, wer man ist und was man aus seinem Leben machen will. Der Bildungsdruck ist größer geworden. Wie sehen Sie rückblickend Ihre ­eigene Jugendzeit im Vergleich dazu?
Jochade: Die Idee wäre gewesen, ich soll Jus studieren und dann mit 80 Prozent meines Letztgehalts als Hofrat in Pension gehen. Das war auch die Botschaft: Lerne was, mache Matura, damit du es einmal besser hast. Mit dem kann man Jugendliche heute eher nicht mehr locken. Die sagen: Was die Zukunft bringt, ist ungewiss. Ich will jetzt meinen Spaß haben. Heute gibt es für die Jugendlichen mehr Möglichkeiten als früher.
Jochade: Ich bin in einem katholisch geprägten Elternhaus aufgewachsen, damit waren bestimmte Entscheidungen vorgegeben. Es war etwa klar, dass ich zu den Ministranten gehe. Das Wegfallen der Begrenzungen ist einerseits positiv. Andererseits ist es oft eine Überforderung für Jugendliche, selbst auszuwählen. Heute ist vor allem eine Orientierungshilfe im Supermarkt der Möglichkeiten gefragt. Was ist – allgemein gesprochen – Voraussetzung für eine glückliche Jugend?
Jochade: Zu einer glücklichen Jugend gehört es dazu, Zeit zu haben, seinen Weg zu finden, und dass man Erwachsene hat, die einen auf diesem Weg begleiten. Das heißt aber auch, dass Jugendliche Leerläufe haben dürfen?
Jochade: Ja genau, und dass nicht ständig gesagt wird: Nütze deine Zeit, lerne was, damit was aus dir wird. Gibt es Problemzonen oder gar Ghettos in Oberösterreich?
Jochade: Es gibt schon immer wieder so ein Aufflackern von Problemen in bestimmten Stadtteilen.
Meine Beobachtung ist, dass es von bestimmten Gruppen abhängt, die dann älter und gescheiter werden und es sich damit wieder beruhigt. Dort wo es weniger soziale Durchmischung gibt, ist das Potenzial für Probleme größer. Die Ausländerfrage ist da im Vergleich viel weniger ein Thema. Wenn man in der öffentlichen Debatte Probleme unter ­Jugendlichen zu einem Ausländerthema macht, wird das eine selbst erfüllende Prophezeiung.
Jochade: Das stimmt. Wir erleben das manchmal bei Leuten, die in dritter Generation da sind. Wenn diese immer als Türken angeschaut werden, auch wenn sie sich gar nicht so fühlen, übernehmen sie irgendwann diese Zuschreibung. Die Jugendarbeitslosigkeit steigt langsam, aber stetig: Ist das in der Arbeit des Vereins I.S.I. zu spüren?
Jochade: Ja. Das ist bei etlichen Jugendlichen der Zugang, dass sie uns etwa über die Streetworker kontaktieren und sagen: „Ich brauche Unterstützung bei der Suche nach Arbeit.“ Das ist die eine Seite, der andere Teil ist, dass es mittlerweile eine Unzahl an Einrichtungen gibt, die sich um den Übergang von Schule und Beruf kümmern. Wir erleben das ambivalent, weil quasi die Jugendlichen schon bald nach potenziellen Bildungsversagern ausgefiltert werden. Was sind da die Vor- und Nachteile aus Ihrer Sicht?
Jochade: Auf Schüler/innen, die durch ihre schulischen Leistungen zu versagen drohen, stürzen sich nicht selten mehrere Institutionen gleichzeitig. Auf der einen Seite ist es positiv, wenn es der Gesellschaft nicht egal ist, dass Jugendliche arbeitslos sind. Aber es ist oft die Frage: Geht es um die Jugendlichen oder geht es um die Einrichtungen? Manchmal ist es nur Selbstzweck. Da kann das soziale Netz auch eine Fessel sein.

Verein I.S.I.


Der Verein I.S.I. – Initiativen für soziale Integration ist überparteilich und überkonfessionell. Der Verein ist in der Offenen Jugendarbeit mit acht Einrichtungen tätig. Diese befinden sich vorwiegend im Zentralraum. Streetwork gibt es etwa in Steyr, Leonding und Traun. Der Verein, der vom damaligen Jugendseelsorger Josef Mayr mitbegründet wurde, besteht seit 50 Jahren. 
www.verein-isi.at
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