Sie waren jahrelang zäh oder festgefahren. Doch bei den Atomverhandlungen der fünf UNO-Vetomächte und Deutschlands mit dem Iran ist es nun in Genf zu einer Einigung gekommen. Kommentar von Susanne Huber.
Ausgabe: 2013/48, Atomverhandlung, Atomkraft
26.11.2013
- Susanne Huber
Ein Übergangsabkommen zwar, aber immerhin ein erster Schritt. Der Iran verpflichtet sich also, zunächst für sechs Monate sein Nuklearprogramm teilweise einzufrieren. Im Gegenzug dafür sollen einige internationale Sanktionen gegen das Land ausgesetzt werden. Kritisiert wird dieses Abkommen vor allem von Israel. Denn zum absoluten Stopp der Urananreicherungen im Iran ist es (noch) nicht gekommen. Ob das Land sein Atomprogramm in Zukunft tatsächlich für friedliche Zwecke einsetzen wird, bleibt abzuwarten. Zunächst einmal ist es ein Anfang – mit Hoffnung. Weitere Schritte in Richtung friedliche Lösung müssen folgen, um den Atomkonflikt endgültig zu beenden.