Barbara Eckerstorfer fühlt sich durch ihre Namenspatronin ermutigt und gestärkt und freut sich an den Barbarazweig-Knospen mitten im Winter (Namenstag 4. Dezember).
Ausgabe: 2013/48, Barbara, Namenstag
27.11.2013
- Mag. Barbara Eckerstorfer
Meine Namenspatronin ist Barbara von Nikomedien. Die Legende besagt, dass ihr eigener Vater sie in einen Turm sperren und foltern ließ und sie schließlich selbst enthauptete, weil sie sich weigerte, ihren christlichen Glauben aufzugeben. Barbaras Standhaftigkeit bis in den Tod hat mich schon als Kind beeindruckt. Die Verbundenheit mit ihr hat sich in den letzten Jahren noch vertieft. Dass Barbara ihr „Fremd- und Anders-Sein“ im Vertrauen auf Gott durchgehalten hat, ist mir Ermutigung und Stärkung.
Ich selbst habe das Gefühl, immer mehr in meinen Namen „hineinzuwachsen“. Am „Barbara-Tag“ erreichen mich viele Glück- und Segenswünsche, und in meiner Familie wird mein Namenstag bis heute gefeiert. Ganz besonders freue ich mich über die Barbara-Zweige, die meine Mutter mir jedes Jahr schenkt. Es berührt mich immer wieder, wie mitten im Winter aus scheinbar Abgestorbenem neues Leben erblüht.