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„Bei mir klopft nie ein Wachs an“

„Aus der Stille werden die wahrhaft großen Dinge geboren“, lautet ein Spruch. Der Advent ist eine ausgerufene Zeit der Stille. Seminare und Bildungshäuser laden ein, still zu werden. Doch gibt es auch viele Menschen, die immer in einem Haus der Stille leben. Anna K. zum Beispiel.
Ausgabe: 2015/51, Stille, Advent, Weihnacht
15.12.2015
- Ernst Gansinger
© BillionPhotos.com - Fotolia
„Mir ist meine Stille zu viel, gerade in der stillsten Zeit“, sagt die 77-jährige, fast blinde und an Depressionen leidende Anna. Es ist still um sie herum. Besuche sind rar. Alle sind gerade jetzt getrieben, bis Weihnachten getrieben, vollbeladen mit Terminen und familiären Aufgaben. „Da wird mir die Stille zu viel!“
„Freut euch!“ Auch sie war einmal eine Getriebene, erzählt sie. Obwohl sie immer alleinstehend war, sei sie früher gerne in diesem Getriebe gewesen. „Jetzt, da ich behindert bin, keine Sehkraft mehr habe, wache ich am Morgen auf und denke mir: Wie werde ich diesen Tag überstehen?“ Es ist ihr viel zu still. An dem Tag des Gesprächs mit ihr ist Gaudete-Sonntag: Freut euch! „Zum Freuen hat man nicht viel“, greift Anna den Ruf „Gaudete!“ auf. „Schon gar nicht in der sogenannten stillsten Zeit.“ Jetzt vor Weihnachten und dann zu Weihnachten spüre man sehr, dass vor lauter Getrieben-Sein niemand Zeit hat und niemand hört, dass man Hilfe braucht. Etwa, wenn es darum ginge, zur Kirche begleitet zu werden. Oft hört sie: „Mir tut es so leid, dass ich keine Zeit für dich habe!“
Teelicht. In einer Messe in einem Altenheim hat Anna K. die Geschichte vom Baumwollfaden erzählt. Er liegt in einer Schachtel und ist traurig, dass er so einsam ist. Niemand hört sein Klagen, bis ein Wachs kommt, an die Schachtel klopft und dem Faden vorschlägt, gemeinsam Teelicht zu werden. Der Faden könne Docht sein. Als sie diese Geschichte erzählte, begann eine Frau zu weinen. Nach der Messe sagte diese Frau: „Bei mir klopft nie ein Wachs an!“

Zement der Stille „Ihr hetzt euch ab, lasst euch treiben. Und auf einen Schlag kann alles vorbei sein.“ – So denkt Anna oft. Plötzlich kann es sein, das nichts mehr geht. Und dann ist man froh, wenn jemand da ist, der einem die Stille durchbricht, indem er sich einem zuwendet. So hilft er, die Stille zu ertragen. Früher hat Anna K. auch bei Schweige-Exerzitien mitgemacht. Gerne nutzte sie Meditations­angebote. Aus dem schöpft sie heute noch Zugänge, die Stille zu ertragen. Die Depression macht es ihr schwer, am Leben teilzunehmen. Während die einen draußen hetzen, ist sie drinnen oft sogar zu kraftlos, aufzustehen. Und will sie an Schweige-Tagen teilnehmen, sagt man ihr: nicht geeignet für depressive Menschen. Als Anna das erzählt, muss sie weinen. Die unwillkommene Stille, die einsame, ist ihr aufgedrängt, und zur willkommenen, zur gemeinsamen, ist ihr der Zugang versperrt. „Meine Stille ist jetzt anders, als sie genützt werden könnte“, erzählt sie und erkennt vor allem ihre Depressionen als Zement der Stille. 

Krippe, Kreuz, Stern. Ihr größter Wunsch, den sie aber gleichzeitig als unerfüllbar einstuft: Freundinnen und Freunde. Als sie selber aktiv war, hat sie viele gehabt. Jetzt sind sie rar. Einige Gleichaltrige sind schon gestorben. Noch lebende Freunde der Kindheit wohnen weit weg. Und jüngere Freunde fehlen. Anna K. hat einen Strohstern gebastelt. Er ist aus zwei anderen Stroharbeiten entstanden: aus einer symbolischen Krippe (zwei halbierte Strohhalme x-förmig übereinander gelegt) und einem symbolischen Kreuz (ein Strohhalm senkrecht, der zweite als waagrechter Balken). Krippe und Kreuz werden, übereinander gelegt, zum Stern. Hoffnungsstern!  Kurz notiert

Weihnachten ohne dich. 


In den kommenden Tagen wünscht man sich „frohe Weihnachten“. Doch jetzt vor dem frohen Fest ist manchen Menschen gar nicht froh zumute, weil sie um jemanden trauern oder jemanden vermissen. Es ist nicht einfach, Weihnachten zu feiern, wenn jemand fehlt, der im letzten Jahr noch mitgefeiert hat. Wenn jemand gestorben ist, oder wenn durch Trennung, Scheidung, Streit oder Arbeit an einem fernen Ort einfach in diesem Jahr jemand unterm Christbaum fehlt.  Um dieser besonderen Situation gerecht zu werden, lädt die Pfarre Pinsdorf am Samstag, 19. Dezember zu einer besonderen Segensfeier ein. Dabei sollen die unterschiedlichen Gefühle Platz haben.
Beginn des Gottesdienstes ist um 18 Uhr in der Pfarrkirche Pinsdorf. Erwachsene und Kinder sind herzlich eingeladen.
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