Selbstständig erarbeiten die Schüler/innen mit Hilfe von Maximilian Stelzhammer Informationen zum Programm „Arbeit im Wandel“.
Mit dem neuen Programm „Arbeit im Wandel“ zeigt der „Dialog“ der Arbeiterkammer parallele Entwicklungen zwischen den Arbeitssituationen in der Industrialisierung und heute auf.
Noch wissen sie nicht, was sie erwartet. 28 Schüler/innen des BRG Wallererstraße in Wels besuchen den „Dialog“, eine Einrichtung der Arbeiterkammer OÖ für Schulklassen ab der 8. Schulstufe. Begrüßt werden sie von Maximilian Stelzhammer. Er erläutert seinen Gästen die Funktion der Arbeiterkammer, bevor er sie in das Programm „Arbeit im Wandel“ einführt.
Arbeitsbedingungen weltweit
In einem kurzen Film werden die vier Grundthemen: Arbeitsbedingungen im Zeitalter der Industrialisierung, Moderne Sklaverei, Kinderarbeit und Arbeitsbedingungen in „freien“ Produktionszone, angeschnitten. In den vier Arbeitscornern machen sich die Schüler/innen in Gruppen aktiv über diese Themenfelder kundig.
„Arbeit im Wandel“ ist ein Programm von elf des Dialogs. „Die Auswahl der Programme ist saisonbedingt. Gerade jetzt wollen viele Schülergruppen das Programm ,Erfolgreich bewerben’ durchführen“, sagt Stelzhammer. Über 5.000 Schüler/innen besuchten 2003 den „Dialog“, im ersten Halbjahr 2004 konnten die Besuchszahlen bereits um 9 Prozent gesteigert werden. „Bis Weihnachten ist alles ausgebucht“, freut sich Stelzhammer.
Neben den beiden genannten Programmen gibt es unter anderem auch eines zum Thema „Globalisierung“ am Beispiel der Jeans oder der Kakaobohne, eines heißt „Born to shop?“, die Sozialpartner sind ebenso Thema wie der Arbeitsmarkt.
Inzwischen haben sich die Schüler/innen aus Wels zu ihren Themen aktiv mit multimedialer Unterstützung kundig gemacht. Bevor sie ihre Erkenntnisse miteinander im Plenum vergleichen, ist erst mal eine Jause angesagt, auf welche die Arbeiterkammer die jungen Gäste einlädt. Ergebnis des Vergleichs der verschiedenen Arbeitsbedingungen in der Industrialisierung und heute: Auch jetzt gibt es Arbeitsbedingungen, vor allem in der Dritten Welt, die jenen bei uns von 100 bis 200 Jahren sehr ähnlich sind. Durch bewussten Konsum haben wir aber die Möglichkeit, die Arbeitsbedingungen in der Dritten Welt zu verbessern.
Infos zum Dialog bei Martina Fraungruber, Tel. 0732/69 06-26 52.