Ausgabe: 2004/50, Verteilungsgerechtigkeit, Studientag, Mayr, Politik
07.12.2004
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
„Ich bin gekommen, dass die Menschen das Leben haben, Leben in Fülle.“ – Mit dieser Jesus-Zusage begründet Bischofsvikar Prälat Josef Mayr das Engagement der Kirche für Umverteilung.
Über 200 Teilnehmer/innen von Kirche, Arbeiterkammer und Gewerkschaft diskutierten am Freitag, 3. Dezember, in der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz über eine gerechte Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums. „Wo der Markt sich selbst überlassen bleibt, entsteht Ungleichverteilung von Einkommen, Vermögen und Beteiligungschancen.“ – So formuliert es das Ökumenische Sozialwort und knüpft daran die Forderung an die Politik, unter anderem durch ausgleichende Steuer- und Sozialpolitik für gerechtere Verteilung zu sorgen.
„Die Politik ist nicht ín einer Zwangslage“ stellte ÖGB-Landessekretär Dr. Erich Gumplmaier fest. Sie müsse nur weg vom Focus auf tagespolitische Schlagzeilen und müsse mitmischen.“