Ausgabe: 2004/53, Bratsche, Geige, Wiener Philharmoniker, Ursula Plaichinger, Scharnstein, CD
28.12.2004
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Ihr Platz im Orchester ist meist zwischen der „kleinen Schwester“ und dem Cello. Die Sitzordnung kann je nach Stück und Dirigent variieren. Foto: Liva
Der Name des gesuchten Streichinstruments leitet sich ab von der italienischen Übersetzung „Armgeige“. Sie ist tiefer als ihre kleine Schwester, die leeren Saiten ertönen in „C - G - D - A“ (Violine: „G - D - A - E“).
Lange fristete sie ein Schattendasein neben ihrer kleinen Schwester, die rank und schlank höchste Töne von sich gab. Als „Schrumm-schrumm“-Instrument zu Unrecht abqualifiziert, übersah man den satten, tiefen, warmen Ton, den dieses Instrument zu liefern im Stande war und dennoch mit enormen Läufen ihrer kleinen Schwester davongaloppieren konnte.
Anspruchsvolle Werke für dieses Instrument wurden besonders in den letzten Jahrzehnten komponiert. Die Witze, die über dieses Instrument und die Ausübenden gemacht werden, haben sich aber bis heute gehalten.
Ursula Plaichinger aus Scharnstein, eine der ersten Frauen, die gute Chancen hat, bald in den Verein der Wiener Philharmoniker aufgenommen zu werden (die KIZ hat darüber exklusiv berichtet), spielt dieses Instrument. Und ihr Philharmoniker-Kollege Robert Bauerstatter aus Linz tut dies ebenfalls. Beim heurigen Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker sollte Gelegenheit sein, dieses Instrument ausreichend zu hören und zu sehen. Wie heißt das gesuchte Instrument auf Deutsch bzw. Italienisch?
Schicken Sie die Lösung bis 10. Jänner an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz ein. Wir verlosen drei CDs.
Beim Rätsel Nr. 51 (Japan) haben gewonnen: Barbara Strasser, Thalgau, Rosa Aschenberger, Lohnsburg, Maria Seyringer, Vöcklamarkt.