Geschenke, die im Jahr 2004 junge Erdenbürger unter dem Christbaum vorgefunden haben, waren zu einem großen Teil nicht aus natürlichen Materialen hergestellt. Playstation, X-Box oder Roboter sorgen nicht nur deshalb für so manche Anspannung. Honigseife, Kekse und Melissen-Tee mögen schon eher die Gemüter der Älteren beruhigen.
Geschenke aus natürlichen Materialien bzw. Rohstoffen haben immer wieder Hochsaison. Vor 2000 Jahren waren dies Gold, Weihrauch und Myrrhe als Königsgaben für das Jesuskind.
Weihrauch steht wieder hoch im Kurs. Nicht nur in Kirchen, auch im häuslichen Wohnzimmer findet er mittlerweile häufig Verwendung. Zur Zeit Jesu kostete ein Kilogramm Weihrauch ca. 500 Euro. Er war eines der wertvollsten Räuchermittel – im Gegensatz zu Myrrhe, die meist viel billiger zu haben war. Lange Zeit wurden im Orient die Toten mit Öl und Myrrhe einbalsamiert. Myrrhetinkturen werden bis heute für Mundspülungen und zum Bepinseln von entzündetem Zahnfleisch verwendet. Auch Öl und Parfüm lassen sich aus Myrrhe herstellen. Schneidet man in die Rinde des Myrrhe-Strauches, tritt etwas Flüssiges aus, das an der Luft zu unregelmäßigen gelben Stücken erstarrt.
Unsere Frage: Wie nennt sich dieses flüssige Etwas?
Schicken Sie die Lösung bis 14. Jänner an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz ein. Wir verlosen drei Duftsäckchen mit Weihrauch bzw. Myrrhe.
Beim Rätsel Nr. 52 (Kuhhorn) haben gewonnen: Josefine Fiereder, Gramastetten; Pauline Ritzberger, Eferding; Ingrid Mayrhofer, Waldhausen.