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„Aus dem Antiesental“

Er kritisierte die Nazis öffentlich. Das war Pfarrer Spanlangs Todesurteil
Ausgabe: 2005/03, Nazis, Antiesental, St. Martin/Ikr., Kirchenkampf, Spanlang, Koller, Nazis, SS, Mord, Todesurteil
21.01.2005
- Käthe Koller
DCF 1.0
DCF 1.0
Käthe Koller, die als junge Frau in St. Martin/Innkreis Zeitzeugin des Kirchenkampfes der Nazis wurde, mit dem Initiator des Zeitgeschichteprojekt „NS und Kirche“ im Bezirk Ried, Gottfried Gansinger, bei einer der Projektzusammenkünfte.
Rechts: Der ermordete Pfarrer Matthias Spanlang.





Die Nazis haben den Pfarrer von St. Martin i. I., Matthias Spanlang, am 13. März 1938 verhaftet. Die Autorin Käthe Koller, deren Vater mit dem Pfarrer gut befreundet war, schrieb ihre Erinnerungen auf.

Im Rahmen des Projektes „Nationalsozialismus und Kirche“ berichtete Käthe Koller zum Teil noch Unveröffentlichtes aus dem Leben von Pfarrer Matthias Spanlang. Als 18-Jährige lebte sie auf dem elterlichen Bauernhof in St. Martin. Ihr Vater, der seit 1929 Bürgermeister war, wurde beim Einmarsch sofort abgesetzt.

Leutselig und sozial

Käthe Koller schildert Pfarrer Spanlang als gewissenhaften Priester, guten Prediger und Beichtvater. „Er ging gerne unter die Leute. Krankenbesuche waren eine Selbstverständlichkeit, kulturell war er sehr engagiert; er gründete den Christlich-deutschen Turnverein, welcher über 100 Mitglieder hatte.“ Bei einer großen Laienspielgruppe führte er Regie.

Spanlangs „schönste Seite jedoch war die sozial-karitative“. So setzte er sich für die Taglöhner in der St. Martiner Herrschaft ein und versorgte die Bedürftigen zu Weihnachten mit Lebensmittel.

Politisch

„Politisch war er leider sehr interessiert“, fasst Käthe Koller zusammen, was Pfarrer Spanlang die Todfeindschaft der Nazis einbrachte: Er, der Brigadepfarrer und Feldoberkurat des Ersten Weltkriegs, nützte ab 1933, dem Jahr der Machtergreifung Hitlers in Deutschland, seine Bekanntschaft mit einem befreundeten hohen Offizier. Diesen traf er regelmäßig in Passau und erfuhr vom beginnenden Kirchenkampf der Nationalsozialisten und von der wirtschaftlichen Lage der Bauern. Informationen, die er in seine wöchentliche Rubrik „Aus dem Antiesental“ in der Rieder Volkszeitung einfließen ließ.

Gekreuzigt

Am Tag des Einmarsches der deutschen Truppen am 13. März 1938 war Osterbeichttag in St. Martin. „Illegale“ Burschen bewachten Spanlang im Beichtstuhl und übergaben ihn der deutschen Polizei. „Die Verhaftung wurde zu keinem Ruhmesblatt für St. Martin“, erinnert sich Käthe Koller. Selbst Menschen, denen Spanlang nur Gutes getan hatte, benahmen sich total unwürdig.“ Vom Kreisgericht Ried kam Spanlang später nach Dachau und Buchenwald. Dort starb er am 5. Juni 1940. Er wurde mit dem Kopf nach unten gekreuzigt. Nach mehr als zwei Jahren Misshandlung, Folter, schwerer Arbeit und Hunger wog der einst mit 120 Kilogramm Körpergewicht stattliche Mann nur noch 45 Kilogramm.

Alltag der Verfolgung

Viele Menschen wurden verfolgt. Käthe Koller selbst musste sich einer erniedrigenden Untersuchung unterziehen. Die Nazis warfen ihr wegen ihrer Mitarbeit in der Pfarre vor, sie wäre eine Freundin des Nachfolgers Spanlangs. Sie musste eine ärztliche Jungfräulichkeitsbestätigung liefern. Ihr Schwager war drei Wochen in Haft, weil ihn sein Nachbar verriet, dass er schwarz ein Schwein geschlachtet hatte. Eine nervenkranke sowie eine gehbehinderte Frau wurden abtransportiert und kamen nie wieder. Hausdurchsuchungen, Bespitzelungen (Feindsender)... „Ja es war eine traurige Zeit, denn man fühlte sich dauernd bespitzelt und durfte dem besten Nachbarn nicht trauen. Besonders wenn man bei keiner Hitler-Organisation war.“

Der Beitrag von Käthe Koller wurde redaktionell gekürzt und ergänzt
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