Fastenzeit ist Suppenzeit. Die Gründe dafür sind beliebig: Entschlackung, Diät oder – wie in vielen Pfarren am Familienfasttag üblich – bewusster Verzicht auf ein reichhaltiges Mahl. Suppe essen heißt allerdings nicht gleich Verzicht auf ausgewogene Ernährung. Die Zutaten bestimmen Nährwert und Geschmack der Suppe. Hülsenfrüchte machen sie zum Beispiel proteinreicher, Kartoffeln oder Nudeln erhöhen den Kohlenhydratgehalt. Die Mineralstoffe von mitgekochtem Gemüse bleiben erhalten, weil die Kochflüssigkeit mitverzehrt wird. Der Fettgehalt von Suppen ist, verglichen mit anderen Mahlzeiten, sehr gering. Wer eine Suppe als kleine Mahlzeit bewusst genießt, wird angenehm satt. Der Studie eines amerikanischen Wissenschafters zufolge, verrät die Suppe sogar einiges über den Charakter eines Menschen. So soll der Hühner-Nudelsuppen-Typ ein braver Kirchgänger und Tierfreund sein, während der Tomatensuppen-Fan angeblich ein abenteuerlustiger Frauenheld ist. Über Fastensuppen-Liebhaber gibt die Studie keine Auskunft. Am besten spielen Sie selber Versuchsobjekt und probieren folgendes Rezept einer Fastensuppe für vier Personen aus: 1 Kartoffel, 1/4 Krautkopf, 1 Kohlrabi und 1 Zwiebel fein schneiden und in 1 Liter Wasser bissfest kochen. Aus je 70 g Butter und Mehl eine Einbrenn herstellen, gehackte Petersilie beigeben und mit etwa 1/4 Liter kaltem Wasser aufgießen. In das Gemüse einrühren und mit 2 Suppenwürfeln, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!
Unsere Frage: Wie lautet das diesjährige Motto der Aktion Familienfasttag der KFB?
Schicken Sie die Lösung bis 18. Februar an die Kirchenzeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, ein. Wir verlosen drei Kochbücher „Rezepte aus dem Pfarrhaushalt“.
Beim Rätsel Nr. 4 (Blaumeise) haben gewonnen: Leopold Schimpl, Laakirchen; Theresia Widlroither, Loibichl; Josef Maierhofer, Suben/Inn.