Ausgabe: 2005/33, Der Sonntag verbindet Menschen, Leitartikel
17.08.2005
- Ernst Gansinger
Das Präsidium der Gewerkschaft der Privatangestellten hat sich am 10. August mit der Frage des arbeitsfreien Sonntags befasst. Dabei stellten die Gewerkschaftsfunktionäre erneut fest, dass Bischof Maximilian Aichern hier eine ganz hervorragende Rolle spielt. Er mache klar, „kompromisseln“ ist in dieser Angelegenheit nicht drinnen.
In der Allianz für den freien Sonntag sind schon über 50 Organisationen vertreten: Parteien, Interessensvertretungen, Vereine ... So stiftet der freie Sonntag nicht nur Gemeinschaft in den Familien und im Freundeskreis, sondern auch weit über sonst erkennbare ideologische Grenzen hinweg.
D er-Präsident der Arbeiterkammer, Dr. Johann Kalliauer, wünscht sich vom neuen Linzer Bischof Dr. Ludwig Schwarz, dass er in gleicher Weise mit den anderen Allianz-Partnern für den freien Sonntag eintritt. Ein Wunsch, mit dem er offene Türen einrennt, denn Bischof Ludwig hat sich schon sehr deutlich für die Fortführung des Kurses von Bischof Maximilian ausgesprochen.
Es wird wichtig sein, dass am Damm gegen die Flut, den freien Sonntag aufzuweichen, intensiv weitergebaut wird. Denn schon sind neue „Mäuse“ am Werk, Löcher in den Damm zu graben, – ein Bild, das Präsident Kalliauer verwendet. – Wenn etwa auf Bahnhöfen wie in Ried oder Bad Ischl Läden sonntags offen haben sollen.
Der Sonntag verbindet Menschen. Damit das so bleibt, ist es wichtig, dass sich viele Menschen verbinden, um für den Sonntag einzutreten!