Ausgabe: 2005/43, Kopf der Woche, Offener Himmel, Susanne Rasinger,
27.10.2005
- Hans Baumgartner
Mit der Aktionswoche „Offener Himmel“ wollte die Kirche in der Stadt Salzburg sich und Gott ins Gespräch bringen. Für Susanne Rasinger, Referentin für Stadtpastoral, war sie auch ein Lernprozess für die Zukunft.
In den vergangenen Wochen stand Susanne Rasinger unter „Strom“. „Nach den intensiven Vorarbeiten nahm die Spannung täglich zu, ob über Salzburg wirklich ein ,offener Himmel‘ sichtbar wird“, meint die Referentin für Stadtpastoral rückblickend. Ob sich die monatelange Planung von 150 Veranstaltungen und die nicht immer einfache Überzeugungsarbeit bei den 23 Stadtpfarren ausgezahlt haben, muss die Zukunft zeigen. Für Rasinger wäre die gut gelunge Aktionswoche (15. bis 23. Oktober) nur ein schöner Luftballon, der bald zerplatzt, „wenn wir die vielen, meist sehr positiven Erfahrungen nicht in den Alltag unserer pastoralen Arbeit umsetzen“.
Der Auftrag. Rasinger, die selber sieben Jahre als Pastoralassistentin in einer Stadtpfarre gearbeitet hat, ist es ein großes Anliegen, dass die mit der Aktionswoche angestoßene Zusammenarbeit der Pfarren intensiviert wird. „Wir müssen lernen, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und die unterschiedlichen Stärken der Pfarren und Klöster für eine stadtübergreifende Seelsorge auszubauen. Die Leute sind heute sehr mobil. Wir müssen diese Chance nützen, um durch ein breites Angebot den jeweiligen Bedürfnissen der Menschen zu entsprechen. Dazu braucht es Zusammenarbeit.“ Sehr gute Erfahrungen gab es mit niederschwelligen Gesprächsangeboten. „Die Arbeit mit mobilen Seelsorger/innen an öffentlichen Orten sollten wir unbedingt fortsetzen“, meint Rasinger. Auf großes Echo stießen auch die geistlichen Musik- und Meditationsoasen. Auch das sei ein Auftrag.