Mit dem Abriss der Hochhäuser vor gut zwei Jahren verließen viele Jugendliche das Harter Plateau. Doch sie kommen wieder: in das Jugendzentrum „Plateau“.
„Die Hochhäuser sind weg, aber die Familien sind dieselben geblieben“, beschreibt Jugendleiterin Martina Wöckl die Situation. Die Kinder aus den Familien von VOEST-Mitarbeiter/innen haben in den Hochhaus-Wohnungen gelebt und sind jetzt in einer modernen Wohnanlage untergebracht. Geblieben ist der regelmäßige Treffpunkt der Jugendlichen im Jugendzentrum „Plateau“ in den Räumen des Pfarrzentrums Hart-St. Johannes. Seit 24 Jahren versteht sich das „Plateau“ als Lebensbegleiter von vorrangig (Arbeit) suchenden Jugendlichen und Lehrlingen. „Wir arbeiten eng mit den umliegenden Schulen und mit Streetworkern zusammen“, erklärt Wöckl, die gemeinsam mit Josef Froschauer das Jugendzentrum leitet. „Die wollen nichts von uns, die geben uns etwas.“ Das würden die Jugendlichen schnell merken, meint die Jugendleiterin. Das „Plateau“ ist von Montag bis Samstag geöffnet. Der dazu gehörende Sportplatz steht allen Jugendlichen auch außerhalb der Öffnungszeiten zur Verfügung. Als Highlight gilt das jährlich mit der Gemeinde organisierte Projekt „Summer in the City“. Wöckl: „Wir wollen den Jugendlichen Beheimatung geben.“