Im fiktiven Schulfach „Hilfe für sozial benachteiligte Menschen“ erhalten die Schüler/innen des BRG Wels Wallererstraße die Bestnote. Die KIZ-Solidaritäts-preisträger sind auch in diesem Schuljahr wieder äußerst aktiv.
Seit zwei Wochen können Vorschläge zum Solidaritätspreis 2006 bei der Kirchenzeitung eingereicht werden. Die Kategorie „Junge Projekte“ verdient besondere Beachtung – wird doch der heutigen Jugend immer wieder nachgesagt, sie sei desinteressiert und nur auf ihr eigenes Wohl bedacht.
Motivierte Jugendliche. Die Schüler/innen des BRG Wels Wallererstraße, diesjährige Preisträger in der „jungen“ Kategorie, widerlegen derartiges. Seit mehreren Jahren ist Mag. Johannes Müller die treibende Kraft hinter den sozialen Aktionen, die zum Teil die Freizeit der Jugendlichen beanspruchen. „Schön ist, dass die Motivation oft von ihnen kommt“, lobt der Lehrer seine Schüler/innen. Ein zentraler Schwerpunkt ist die Zusammenarbeit mit dem Welser „Haus Courage“ der Caritas für Asylwerber/innen. Bei der „Aktion Kilo“ sammelten die Jugendlichen im vergangenen Schuljahr zwei Kleinbusladungen an Grundnahrungsmitteln und Hygieneartikel für das Flüchtlingsheim.
Es geht weiter. Die Überreichung des Solidaritätspreises bedeutete nicht das Ende des sozialen Engagements in der Wallererstraße. Neben mehreren geplanten Aktionen im Zusammenhang mit dem „Haus Courage“ wird es auch in diesem Schuljahr wieder eine theoretische und praktische Auseinandersetzung mit dem Thema „Fair Trade“ geben. Der Geldbetrag des Solidaritätspreises ist übrigens im neu geschaffenen Sozialfonds der Schule gelandet.