Als Kind habe ich ein kleines Büchlein über die hl. Elisabeth von Thüringen geschenkt bekommen, aber erst vor zwei Jahren habe ich mich mit dem Leben der Heiligen genauer befasst, als ich Taufpatin meiner Nichte Elisa wurde. Das Fest der hl. Elisabeth gedenkt der ungarischen Königstochter, die bereits im Alter von 14 Jahren mit dem Landgrafen von Thüringen verheiratet wurde. Das Leben am Hof entfremdete sie immer mehr und so verließ sie nach dem frühen Tod ihres Mannes mit ihren drei Kindern die Wartburg, schloss sich einem Orden an und stiftete ihr Erbteil einem Krankenhaus. Dort verschrieb sie sich einem entbehrungsreichen Dienst an den Kranken. Sie starb mit 24 Jahren und wurde schon vier Jahre später heilig gesprochen. Elisabeth wurde zum Inbegriff der barmherzigen Frau.In meiner Familie wird der Namenstag nicht (mehr) gefeiert. Umso mehr freue ich mich, wenn sich an diesem Tag Angehörige und Freunde bei mir melden.
Elisabeth Jank ist Mitarbeiterin im Kommunikationsbüro der Diözese Linz.