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Die Zeiten ändern sich, aber wir bleiben die Alten

landauf landab haben pfarren kurz überlegt die dienste der post zu übernehmen würde diese geschlossen briefkästen in stolzem gelb hingen alsdann keck an kirchenmauern – darauf zu lesen unzutreffend keineswegs sonn- und feiertagsleerung
Ausgabe: 2012/07, Zeiten, Fasching, Pfarre, Kirchen, Greisler, Klagelied, Weiß, Religionslehrer
16.02.2012
Dieses Gedicht hängt eines Sonntags an der Kirchenmauer, groß, postgelb und unübersehbar. Und daneben ein schlichter Spruch: „Ihr seid halt zu wenig poppig, tut mir leid!“ Bevor noch der Mesner seines Amtes walten kann (er sieht nicht mehr sehr gut), haben es schon wenige der wenigen Messbesucher gesehen, doch es reicht trotzdem als Gesprächsstoff für die darauffolgende Woche und auch für die letzte Sitzung des alten Pfarrgemeinderates.
Zu wenig poppig, sinniert Herr Greisler, bin ich vielleicht ,a altmodischer Hund‘, nur weil ich immer ,ruaf mi net au‘ sage zu meinem jungen Organistenkollegen, wenn er wieder einmal ,Leider nur ein Vakuum‘ spielen will bei der Jugendmesse ...? Der soll, wenn schon, ,Junge Römer‘ spielen, damit alle endlich ,all die Lügen, die nach Wahrheit schmecken‘ erkennen. Und überhaupt: ,I pack’s net‘, wer tut so etwas? ,I wüs goa net wissen!‘ Kommen sich jetzt sicher vor wie die ,Helden von Heute‘! Statt dass sie sich sagen, ,eigentlich bin ich ein Schwein‘, und die ganze Aktion ,lächerlich‘ finden, haben sie ,a batzn Hetz‘, sagen ,es lebe der Sport und‘ weg sind sie ,wia a Sternschnuppn‘. Wann haben sie das nur getan? Da reicht ,a winzig klana Tropfen‘ Zeit, stimmt Frau Hurtig ein ins Klagelied, wahrscheinlich ,zwischen ans und vier‘ oder erst später und dann, wie sie bemerkt haben ,D’Sunn, Sunn, Sunn, schau sie kummt‘, hat einer gesagt, ,jö schau‘, und sind ,Auf und Davon‘. Geh, ,Mama, bitte wan net‘, mischt sich da Sohn Hurtig in die Diskussion ein, die ganze Affäre zeigt doch, dass es nicht ,hoffnungslos‘ ist und ,von Zeit zu Zeit‘ auch wir Jugendlichen ,a bisserl‘ Anteil nehmen am Pfarrleben, man darf sich halt net gleich ,große Dinge‘ erwarten. Aber ,das kaun do no ned ollas gwesn sein‘, meldet sich nun Pfarrer Schnell mit seinem ganzen Gewicht zu Wort. ,Lang is’ her‘, dass wer von euch Zeit ,für uns‘ gefunden hat. Wenn das so weitergeht, geht alles zugrunde ,und der Himmel kommt unter die Räder‘. Hat er nicht irgendwie auch recht, unser geheimnisvoller Posterkleber, meldet sich da Herr ,Hofrat Dr. Müller‘ zu Wort. Er habe unlängst mit seinen Enkeln diskutiert; die meinen zum Thema Kirche maximal noch, ,maunchmal denk i no an di‘ oder ,net mei Welt‘, aber sicher nicht ,gel du magst mi‘, geschweige denn ,laungsaum wochs ma zaum‘. Das hätte ihn sehr schockiert, den Hofrat, es sei ,Feia am Doch‘ und da müsste sich was ändern in der nächsten Periode. Da riecht Sohn Hurtig Oberwasser: Wie behandeln wir denn die Jugendlichen? Gerade, dass wir nicht sagen: ,Geh, spuck den Schnuller aus!‘ Oder sie sind automatisch ,da Hofa‘. Kaum nimmt irgendwer ,Mehlpapp statt Uhu‘ und pickt einen gelben Zettel an die Kirchenmauer, sind’s die Jugendlichen. ,Derf des woa sei?‘ Man ist erstaunt ob dieses jugendlichen Gefühlsausbruches. Und betreten. ,Samma wieda guat‘, probiert es nach einer Weile der Pfarrer. Und er setzt hinzu: ,Waun i di net hätt!‘ Ihn, den Oberministranten, den Lektor, den Paradejugendlichen! ,Wenn ich mir was wünschen dürfte‘, sagt da Sohn Hurtig leise. Natürlich, gibt sich der Pfarrer gönnerhaft. Dann wünsch’ ich mir jetzt euer Verständnis. Ich selbst bin es nämlich ,gewesen‘, flüstert Sohn Hurtig ziemlich beschämt und weiß nicht, ,wia wird des weidagehen‘. ,Traurig aber wahr!‘ Mama Hurtigs Kommentar fällt knapp aus. Die anderen können der leidigen Sache aber plötzlich Positives abgewinnen. ,Samma wieder guat‘, bekommt man zu hören, und ,Herz muss immer Trumpf bleiben‘. Und dann, zu späterer, ja eigentlich früherer Stunde, als es draußen ,kalt und kälter‘ wird, lässt sich sogar schon ein zusammenschmiedendes ,Hollaröhdulliöh‘ und ,I wüh no net hamgeh‘ vernehmen. Nicht dass jetzt wer auf unzutreffende Gedanken käme; nein: Hier zeigt sich einfach wieder einmal: ,Ein Becher, füllt ihn Gott mit Wein‘ – Gut, dass es die Pfarre gibt! ,Gott erhalt’s!‘ -Mit Texten unter ,Anführungszeichen‘ werden Songtitel von Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Erika Pluhar, STS, Reinhard Fendrich, Hubert von Goisern, Ostbahn Kurti und einigen anderen zitiert. Das Gedicht „nichts neues“ ist dem Buch „Da hilft nur Lachen und Beten“ von Rudi Weiß und Christian Romanek (Domverlag) entnommen.
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