An der Bushaltestelle. Menschen warten, der Bus hat Verspätung. Nervös steigen die einen von einem auf den anderen Fuß. Andere blicken leer nach Irgendwo. Oder spielen mit dem Handy ...
Ausgabe: 2012/48, Wartehäuschen, Rätsel, warten, Zeit, Zeit vertreiben
Doch niemand spricht mit dem Menschen neben sich. Modernes Warten heißt, in der eigenen Kapsel die Zeit überbrücken. Solche Haltestellen-Szenen sind täglich auch in Liften des Landes und in den Wartezimmern der Ärzte zu beobachten. Dort greift jemand nach einer Zeitschrift, blättert sie durch, legt sie weg, fingert nach einer anderen, blättert wieder, verweilt auch dieses Mal auf keiner Seite. Er überbrückt nur abgekapselt die Zeit, bis sie reif ist, dass er vom Arzt gerufen wird.
Wir sind nun im großen Warteraum angelangt – im Advent, dem Wartehäuschen von Weihnachten. Ob wir uns auch hier abkapseln und immer mehr das individuelle Glück ersehnen und nicht das gemeinschaftliche?
Machen Sie mit. Welche Hoffnungen, Erfahrungen, Erwartungen, Erfüllungen oder auch Enttäuschungen verbinden Sie mit „Warten“? Schicken Sie uns bis 7. Dezember Ihre Antwort. Wir verlosen zwei besinnliche Bücher. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at Beim Denk Mal Nr. 46 (wir stellten zur Wahl, zu schreiben, was Volkskultur ist oder eine kleine Hommage an Hans Samhaber zu verfassen oder die nicht vollständige Liste der zum Forum Volkskultur gehörenden Vereine zu ergänzen) hat Kons. Ing. Alfred Hermüller aus Krenglbach gewonnen. (Er hat die Liste mit 15 weiteren Vereinen ergänzt.)