„Drei Dinge helfen, die Mühseligkeit des Lebens zu tragen: die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen“, sagt Immanuel Kant. Manche haben nichts zu lachen und sind dennoch voll Hoffnung. So ist von Anne Frank, dem jüdischen Mädchen, das nach langem Versteck 1945 von den Nationalsozialisten ermordet worden ist, folgender Ausspruch überliefert. „Solange es das noch gibt, diesen wolkenlosen blauen Himmel, darf ich nicht traurig sein.“
Wie sehr der Mensch sich von nicht erfüllter Hoffnung enttäuschen lässt, lässt Marie Ebner-Eschenbach schreiben: „Und ich habe mich so gefreut! sagst du vorwurfsvoll, wenn dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast dich gefreut – ist das nichts?“ Wir freuen uns auf Weihnachten. Und bereiten uns auf unterschiedlichste Weise darauf vor. Alle Vorbereitung ist mit Hoffnung gewürzt: Da ist die Hoffnung auf ein friedliches Fest, dort, dass endlich wieder einmal die ganze Familie beisammen ist, oder dass ...
Machen Sie mit. Welche Hoffnung verbinden Sie mit dem Weihnachtsfest? Schicken Sie uns bis 19. Dezember Ihre Antwort. Wir verlosen ein Weihnachtsbuch. Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at
Beim Denk Mal Nr. 48 (wir luden ein, Erfahrungen mit Warten zu schreiben) haben Erni Haslhofer aus Saxen und Irmtraut Binna aus Bad Ischl gewonnen.