Diese Bitte im Dialoglied von der Herbergsuche wird mehrmals abgewiesen. Etwa mit der Aussage: „Ei macht mir kein Ungestüm! Da packt euch, geht wo anders hin!“
Gerne wird bei adventlichen Feiern das Lied von der Herbergsuche gesungen. Gleichzeitig suchen tatsächlich Menschen Herberge; sie erfahren oft Abweisung. Es gibt aber auch das Öffnen an vielen Orten. Beispiele sind etwa Bad Zell, Viechtenstein und St. Georgen am Walde. Natürlich gab es auch dort anfangs Fragen. Die Bürgermeister und Gemeinden haben zu Informationen eingeladen und eine grundsätzlich gute Stimmung ermöglicht. In St. Georgen wurde das Quartier letzte Woche bezogen. Die Bevölkerung hat alle Möbel gespendet. Viechtenstein, ein sehr kleiner Ort, nimmt schon seit zwei Jahrzehnten Asylwerber/innen auf – aktuell mehr als 30. – Und Bad Zell, eine Fremdenverkehrsgemeinde, gibt seit einigen Jahren 50 Asylwerber/innen Herberge. Machen Sie mit. Schicken Sie uns bis 27. Dezember Feiertags- und Neujahrswünsche an eine/n Asylwerber/in. Wir geben Ihre Post an die Caritas weiter, die sie in den von ihr betreuten Quartieren verteilt. Vielleicht gewinnen Sie so einen länger dauernden Briefkontakt.) Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at
Beim Denk Mal Nr. 49 (Die angeführten Zitate waren wie folgt zuzuordnen: A – Johannes von Kreuz; B – hl. Augustinus; C - Jean Paul Sartre; D – Nelly Sachs; E – Teresa von Avila; F – Friedrich Dürrenmatt; G – Psalm 42,2) haben Franziska Daxl aus Hochburg/Ach und Monika Feicht aus Schardenberg gewonnen.