Die junge Generation wird diese Sprache staubig empfinden und kaum verstehen. Sie smst und twittert. Für sie ist etwas voll krass, Oida! Apps werden downgeloadet, über den Provider wird geschimpft.
Weit gehen die Sprachgewohnheiten auseinander. Wenn beide Jargons aufeinandertreffen, bleibt außer Wort-Sprüssln kaum noch etwas über. Bleiben wir daher sprachlich einmal eine Zeit in der alten Zeit und genießen deren Sprachschatz: Es pressiert nicht, mach schön stad dahin, sonst haschpltst di nu. Brauchst aber auch nicht brodln. Mach es ganz und nicht halbat! Iawön amal wird‘s schon fertig werden. – Diese und ähnliche Tipps haben wohl viele der heute älteren Generation in ihrer Jugend bekommen.
Machen Sie mit. Schicken Sie uns bis 8. Februar Mundartliches, das Ihnen vertraut ist. Oder senden Sie uns ein Bild von einem Söchta. Wir verlosen Mundartliches.
Beim Denk Mal Nr. 3 hat Rosi Kienast aus Ungenach gewonnen. (Wir luden ein, uns zu Weihnachten geschenkte Buch-Schätze zu nennen. Die Liste der genannten Bücher stellen wir ins Internet als Tipp für unsere Leser/innen.) .