In der Kindheit las ich in der Nibelungensage vom unbesiegbaren „Siegfried dem Drachentöter“, der ein Bad im Drachenblut nahm. Dabei fiel ein Lindenblatt auf seinen Rücken, sodass eine Stelle verwundbar blieb. Genau diese Stelle erkundete Hagen und tötete Siegfried auf hinterhältige Weise. Das machte mich damals sehr betroffen. Der Name Siegfried kommt aus dem Althochdeutschen und bedeutet Sieg (sigu) und Friede (fridu). Beide Namensteile haben in meinem Leben große Bedeutung gewonnen. In einem sportlichen Wettkampf zu bestehen bzw. ein Spiel zu gewinnen, ist für mich immer von großer Bedeutung. Fairness, aber auch das Akzeptieren von Niederlagen sind dabei immer gefragt. Gerade bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wirken das Spiel und der Wettkampf gemeinschaftsfördernd. In der Pfarrgemeinde setze ich mich für ein friedliches, wertschätzendes Miteinander ein. Dabei kommt mir mein musikalisches Talent zugute. Damit kann ich vielen Menschen begegnen.