Der siebte Sonntag nach dem Aschermittwoch ist Ostersonntag. Von Ostern bis Pfingsten sind es sieben Wochen. Die Zahl Sieben spielt in der Bibel eine Rolle, in Märchen, In Alltagsformulierungen und in anderen Zusammenhängen. – So stellen wir ab dieser KiZ-Ausgabe sieben 7-Denk-Aufgaben.
Beginnen wir biblisch: Der Schöpfungsbericht gliedert das Geschehen in sieben Tage. In der Offenbarung des Johannes „wimmelt“ es von „sieben“: Sendschreiben, Gemeinden, Leuchter, Sterne, Buch-Siegel, Posaunen, Plagen. (Von Plagen berichtet auch das Buch Exodus. Dort sind es aber zehn, die über Ägypten kommen). Bekannt ist der Traum des Pharaos, der am Nil stehend sieben wohlgenährte Kühe weiden sieht, die dann von sieben mageren Kühen gefressen werden. Auch wenn der Herr zu Moses spricht, dass die Israeliten, wenn sie ins Gelobte Land kommen, sechs Jahre das Feld bestellen und im Weinberg arbeiten und ernten sollen, wird die Besonderheit von Sieben betont: Denn im siebten Jahr soll vollständige Sabbatruhe sein. Und nach sieben mal sieben Jahren soll es ein Jubeljahr geben – Freiheit für alle Bewohner des Landes, ein Schulden-Erlassjahr! (Und heute?)
Machen Sie mit. Schreiben Sie uns weitere „Siebener“-Bibelstellen oder schreiben Sie, wer den Traum des Pharao deutete. Schicken Sie uns Ihre Antwort bis 22. Februar; wir verlosen eine Einheitsübersetzung der Bibel mit Chagall-Bildern (aus dem Bibelwerk-Shop). Adresse: KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz, E-Mail: office@kirchenzeitung.at Beim Denk Mal Nr. 5 (gefragt war Mundartliches oder ein „Sechta“-Bild) haben gewonnen: Elisa Metzbauer, Hofkirchen, und Justina Pointner, Haibach (sie schickte Mundartliches mit Übersetzung, z.B. „Aschamirecha“ = Aschermittwoch) .