Albine Schauer ist Pfarrsekretärin in Aigen im Mühlkreis. Sie schreibt über ihren Vornamen, der für sie selbst nicht ungewöhnlich ist (Namenstag 1. März).
Ausgabe: 2013/09, Namenstag, Albine, Schauer
27.02.2013
- Albine Schauer
Wenn ich mich vorstelle, höre ich oft die erstaunte Frage: „Wiiiie heißt du?“ Dabei ist mein Name für mich nicht ungewöhnlich, denn in meiner Verwandtschaft gab es bereits drei Albine(n) vor mir. In der Schule hörte ich, dass mein Name „Die Weiße“ bedeutet. Auf der Suche nach meinem Namenstag fand ich „Albinus“, einen Abt und späteren Bischof von Angers in Frankreich. Erst seit ich am 1. März 1994 – genau an meinem Namenstag – den Dienst in der Pfarrkanzlei begonnen habe, begann ich mich für meinen Namenspatron zu interessieren. Der Namenstag ist für mich ein Anlass, Gott zu danken für inzwischen 19 Dienstjahre und ihn zu bitten, dass er auch im Kommenden wieder mit mir geht. In der Pfarre erlebe ich Begegnung mit Menschen, die mein Leben bunt und interessant machen. Neben meiner Familie schätze ich es, gastfreundschaftliche Kontakte über unsere Grenzen hinaus zu pflegen. Und dabei spüre ich, dass Gott auch meinen seltenen Namen in seine Hand geschrieben hat.