14.11.2017

Kirche

Martin teilt und verbindet

Mit der Weihe von neuem Ambo und Altar durch Bischof emeritus Maximilian Aichern wurde am 11. November 2017 – am Tag des Kirchenpatrons – in Gunskirchen die Innenrenovierung der Pfarrkirche abgeschlossen.

Bischof Maximilian Aichern bei der Weihe des Altars. Links: der Ambo mit Pultaufsatz in einer Größe und Form, die mehr an einen Altar erinnert als an ein Lesepult.

Ausgehend von der Legende des Mantel­teilens haben die Künstler Elisabeth Kramer und Simon Hipfl den Altarraum in der dem heiligen Martin geweihten Pfarrkirche von Gunskirchen neu gestaltet. Ambo und Altar sind so gefertigt, dass sie einen Kubus bilden, wenn man sie zusammenschieben würde. Geteilt ergeben sie die beiden zentralen Elemente des Altarraums, die an das Teilen von Wort und Brot erinnern. Dass dabei der Ambo gleich groß wie der Altar ist, unterstreicht die Bedeutung des Wortes Gottes. Mit der Weihe des neuen Altarraums werden auch vom Ambo keine Verlautbarungen mehr verlesen, es bleibt der Verkündigung des Gotteswortes vorbehalten, erklärt Pfarrgemeinderatsobmann Erich Haselberger, der sich beim Arbeitskreis Kirchenrenovierung unter Leitung von Heinz Schubert aufs Herzlichste bedankt. Der Taufort erhielt ebenfalls einen neuen Platz.    

Bildquelle: Swoboda

Autor/in:  Josef Wallner

Keywords: 2017/46

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