BRIEF_KASTEN
Für alle anderen Betrachter/innen hat solch ein Stück wie das hier abgebildete Tongefäß, keine Bedeutung. Auch im praktischen Sinne ist es nutzlos, weil sich der Deckel nicht öffnen lässt. Es taugt nicht als Süßigkeitenversteck oder Aschenbecher – man soll ja ohnehin nicht rauchen. Für den jedoch, der das Stück einst erworben hat, birgt es die Erinnerung an eine besondere Reise: 1994 flog er mit einem engagierten Lehrer und der verwegenen Gruppe, die Altgriechisch als Freifach in der Schule gewählt hatte, auf die Insel Kreta. Das Gefäß ist daher auch keine Nachbildung klassisch griechischer Keramik, sondern der minoischen Epoche. Die Fahrt war eine der ersten weiten Reisen ohne Eltern: ein einschneidendes Erlebnis im Leben des jungen Mannes. Deshalb ist das Gefäß auch ein besonderes Erinnerungsstück – für den einen aus der Familie, der dabei war. Für die anderen ist es halt „der Staubfänger“.
Machen Sie mit. Wie heißt jener Palast der minoischen Kultur, für dessen Ausgrabung der Brite Arthur Evans bekannt wurde?
Es gibt zwei Preise zu gewinnen.
Einsendungen bis 3. August an: KirchenZeitung, Kapuzinerstr. 84, 4020 Linz, gewinnen@kirchenzeitung.at
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