Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
Das Wort „extrem“ wollte der passionierte Marathonläufer Gerhard Kobler eigentlich ungern verwenden, aber: „Hier stimmt es schon, das war extrem,“ sagte er. Kobler, Pfarrer in Haslach an der Mühl, war gerade vom Wüstenlauf „Marathon des Sables“ zurückgekehrt. 65 Stunden und 10 Minuten über insgesamt 257 Kilometer hatte er sich quer durch die marokkanische Sahara gequält. Sein Abt hatte dem Ordensmann des Stiftes Schlägl die Teilnahme als Geschenk zum Fünfziger ermöglicht. „Für mich ist ein lang gehegter Traum in Erfüllung gegangen“, erzählte Kobler. Bei über 40 Grad im Schatten, mit den Laufschuhen im Sand, mit einem Zehn-Kilo-Gepäck am Rücken. Bis auf das Trinkwasser wurde von den Organisatoren keine Verpflegung zur Verfügung gestellt.
Im Frühjahr 2016 war Bischof Manfred Scheuer bei Regionaltreffen unterwegs, um die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen kennenzulernen. Beim Treffen mit den Dekanaten Linz-Mitte, Linz-Nord und Traun wurde Bischof Scheuer gefragt, ob er sich vorstellen könne, auch Diakoninnen zu weihen. Er sagte dazu: „Alleine nicht. Aber wenn es auch andere Bischöfe machen, dann ja.“ Einen kritischen Blick warfen die haupt- und ehrenamtlichen Vertreter:innen auf die Diözesanfinanzkammer (DFK). „Früher wurde uns für die Arbeit gedankt, heute sind wir für alles haftbar“, so die Klage. Ein damit verbundener Wunsch war, die DFK solle wieder mehr als Dienstleister und weniger als Aufgabenverteiler den Pfarren gegenüber auftreten.

Reinhard Macht ist ehrenamtlicher Diakon im SR Jenbach-Münster-Wiesing und Gemeindeberater in der Diözese Innsbruck.
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