Hannah Bilgeri MA ist Pastoralassistentin in Ausbildung in der Pfarre Bruder Klaus in Dornbirn Schoren.
Das Europakreuz am Ebenseer Alberfeldkogel in 1709 Metern Höhe sollte den Zusammenhalt der EU-Staaten symbolisieren. Es bildete den Gipfel eines Projekts, an dem 200 Schüler:innen der HTL Wels ein Jahr lang gearbeitet hatten. „Bei einer Wanderung mit meinem Schwiegersohn ist mir die Idee gekommen“, erzählte Werkstättenlehrer Helmut Ecklmayr der Kirchenzeitung. Seinem Kollegen Gerhard Schmid gefiel die Idee, anlässlich es österreichischen EU-Ratsvorsitzes ein Zeichen zu setzen, und er entwarf das „Europakreuz.“ Das 5 Meter hohe Kreuz bauten die Schüler:innen aus 25 Würfeln zusammen, von denen jeder einzelne einen EU-Mitgliedstaat symbolisierte. In den Hohlraum jedes Würfels hatten die Schüler:innen einen Stein aus dem jeweiligen EU-Land eingefasst. „Der deutsche stammt von der Berliner Mauer, der österreichische vom Stephansdom“, erklärte Schmid. Das Thema Europa lag den Welser HTL-Schüler:innen am Herzen. „So wie bei unserem Kreuz alle Teile zusammenhalten müssen, damit es steht, müssen auch alle EU-Länder zusammenhalten“, betonte der Schüler Markus Puchinger.
Seit dem Juni 2006 ist das Alpenpanorama am Alberfeldkogel/Feuerkogel jedenfalls nicht mehr die alleinige Hauptattraktion. Das Europakreuz zieht nun den Blick der Wanderer in 1709 Metern Höhe auf sich. Anlässlich der 30-jährigen Mitgliedschaft Österreichs in der EU wurde im Übrigen im vergangenen Jahr das Europakreuz um die fehlenden Steine für die jüngsten Mitgliedstaaten Rumänien und Bulgarien (Beitritt 2007) sowie Kroatien (Beitritt 2013) erweitert.

Hannah Bilgeri MA ist Pastoralassistentin in Ausbildung in der Pfarre Bruder Klaus in Dornbirn Schoren.
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