BRIEF_KASTEN
Sie betont: Letztlich sei katholische Identität Aushandlungssache, auch wenn es Eckpfeiler gebe. Spies nannte laut Kathpress etwa die Anerkennung eines universalen Heilswillen Gottes, der auf das Heil aller Menschen und nicht nur einer Gruppe ziele, das gemeinsame kirchliche Wirken zugunsten einer Einheit der Menschheit sowie der Einsatz für soziale Gerechtigkeit als solche unverrückbare Säulen. „Es gibt zentrale Glaubensüberzeugungen, die uns mit sehr vielen Menschen verbinden, und es gibt unterscheidend Katholisches, das weniger zentral ist. Katholischer Glaube aber sei kein „anything goes“ („alles geht“), erklärte Spies im Gespräch mit den Salzburger Nachrichten. Für Franca Spies steht „Katholischer Glaube unter der Maßgabe, den Menschen Heil zu bringen. Was gar nicht geht, ist alles, was den Menschen Unheil bringt. Gewalt, Krieg, Hass.“ Folgt man der Argumentation der Dogmatikerin wird klar: Katholisch sein ist alles andere als bequem, sondern ziemlich herausfordernd.
BRIEF_KASTEN
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>