BRIEF_KASTEN
Gut, dass Matthäus Fellinger noch immer regelmäßig in der Kirchenzeitung „da ist“! Seinen „Gedanken im Lebensspiegel“ folge ich immer mit großer Freude.
Die Nummer 32 vom 6. August 2026 hat mich insgesamt so angesprochen, dass ich diesmal dem gesamten Team Danke sagen möchte. Der Artikel über den syrisch-katholischen Erzbischof und der Bericht über den Pfarrer von Gaza berührten mich besonders. Oder wie im Steyrer Jugendzentrum Gewölbe Völker verbindende Gemeinschaft gelebt wird. Der historische Beitrag über den Passauer Bischof Altmann freut mich persönlich als in einem kleinen „Altmannsdorf“ in Niederösterreich Geborenen. Was hier nicht erwähnt wurde, ist nicht weniger wertvoll. Danke noch einmal für euren engagierten Journalismus in Zeiten der Spaltung und der reißerischen Schlagzeilen!
Josef Hochgerner, Linz
Bei der Klimakrise handelt es sich nicht um „höhere Gewalt“, der wir ausgeliefert sind, sondern es ist ein menschengemachtes Phänomen, das durch unser individuelles und kollektives (Nicht-)Handeln verursacht wird. [...] Ich fordere die Bundesregierung, die Landespolitiker:innen und alle mit Vernunft begabten menschlichen Wesen in diesem Land auf, endlich Verantwortung zu übernehmen! Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt, alleine aus diesem Grund müssen wir entschlossen vorangehen. Übrigens: Der Alpenraum gehört zu den vom Klimawandel am stärksten betroffenen Gegenden der Welt – ich frage mich manchmal, ob es auch andere Menschen in diesem Land traurig macht, dass z. B. die beeindruckende Welt der Gletscher in Österreich verschwinden wird. [...]
Angela Lettner, Innerschwand am Mondsee
Zum Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt: Ungefähr in einem Jahr wird in Oberösterreich ein neuer Landtag gewählt und es ist zu befürchten, dass wir dann dieselbe Überschrift zu lesen haben. Sollte der Rechtsruck auch bei uns weiter fortschreiten, sehe ich wesentliche Errungenschaften unserer Demokratie in Gefahr: Menschenwürde für alle, soziale Gerechtigkeit, Rücksicht auf unsere natürlichen Ressourcen, Geschlechtergerechtigkeit … Als Christ:innen sind wir aufgerufen, uns gegen solche Entwicklungen zu stellen, unsere Stimme zu erheben und uns für ein gutes Miteinander aller Menschen einzusetzen.
Und das jetzt und nicht erst wenn Wahlergebnisse andere Fakten schaffen.
Heinz Mittermayr, Alberndorf
„Gleichberechtigung“ – ein Wort, das in vielerlei Hinsicht verwendet, häufig auch gefordert und oft auch erkämpft werden muss. Meistens wird dieses Wort aber im Zusammenhang mit den beiden Geschlechtern verwendet. Unabhängig vom Geschlecht sollte man mit den gleichen Rechten (und Pflichten) ausgestattet werden, also Gleichberechtigung – bis hin auch zum Pensionsantrittsalter, wo ausnahmsweise das weibliche Geschlecht bevorteilt ist. Benachteiligt ist aber leider noch immer das weibliche Geschlecht in unseren Kirchenrechten. So wird nach wie vor dem weiblichen Geschlecht der Zugang zur Priesterweihe verweigert, was für mich vollkommen unverständlich ist und wo vom durchaus sympathischen Papst Leo diesbezüglich endlich ein sogenanntes „Machtwort“ gesprochen werden müsste.
Karl Aichhorn, Mauthausen
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