BRIEF_KASTEN
Frieden, Dialog – auch interreligiös –, Konfliktlösung und Versöhnung sind zentrale Themen auf seiner aktuellen Afrika-Reise. Der Papst nutzte die mediale Öffentlichkeit, die die Auseinandersetzung mit US-Präsident Trump brachte, um internationale Beachtung auf vergessene Krisenherde zu lenken. Er prangert immer wieder die „Kriegsherrn“ aller Coleurs an und benennt konkret ungerechte Strukturen.
Der Friede Christi sei „ein unbewaffneter und entwaffnender Friede“, sagte das Oberhaupt von 1,4 Milliarden Katholik:innen auch bei seiner Antrittsrede.
Manche mögen sagen, das sei naiv.
Doch moralische Autorität sollte in internationalen Konflikten nicht unterschätzt werden, sie verschiebt den (medialen) Deutungsrahmen. Selbst sehr „harte“ politische Prozesse – von Waffenstillständen bis hin zu Versöhnungsprozessen nach Bürgerkriegen – basieren langfristig auf gerechten Lösungen und Vertrauensbildung zwischen allen Beteiligten.
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