Hannah Bilgeri MA ist Pastoralassistentin in Ausbildung in der Pfarre Bruder Klaus in Dornbirn Schoren.
Das Fest wurde 1264 für die ganze Kirche vorgeschrieben. Eine Prozession ist erstmals in Köln 1274 bezeugt.
Der Name kommt von „vron“ bzw. „fron“ (Herr, heilig) und von „lichnam“ (lebender Leib). Zugrunde liegt das Glaubensverständnis der Eucharistie: Jesus Christus ist in Gestalt des während der heiligen Messe gewandelten Brotes und Weines gegenwärtig. Diese Glaubenserfahrung wird bei der Fronleichnamsprozession eindrücklich vor Augen geführt. Die Hostien werden in künstlerisch wertvollen, häufig mit Blumen geschmückten Monstranzen bei den Prozessionen mitgetragen. Mit der Verehrung der Eucharistie zu Fronleichnam bitten die Gläubigen um Kraft aus dem Glauben für ihren Alltag.
Die Monstranz (von lat. monstrare = zeigen) ist das Herzstück der Fronleichnamsprozession: Sie zeigt den gegenwärtigen Christus und trägt ihn gleichsam in die Welt hinaus zu den Menschen. Monstranzen haben in vielen Fällen klassisch-wiedererkennbare Formen. In der Pfarre Goldwörth gibt es eine Monstranz in Form eines Brotlaibes mit alter, versteinerter Mooreiche an der Vorderseite – entworfen und angefertigt vom Künstler Roman Pfeffer.

Hannah Bilgeri MA ist Pastoralassistentin in Ausbildung in der Pfarre Bruder Klaus in Dornbirn Schoren.

Birgit Kubik, 268. Turmeremitin, berichtet von ihren Erfahrungen in der Türmerstube im Mariendom Linz. >>
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