BRIEF_KASTEN
Die 1984 in Feldbach in der Steiermark geborene Künstlerin arbeitet vor allem im Bereich der Skulptur und der Rauminstallation. „Ich möchte auf meiner Suche nach Form mit Mitteln der klassischen Bildhauerei die Schnittstellen von Kunst, Natur und gesellschaftlichen Zusammenhängen öffnen“, erläutert Loderer. Bei ihrer Arbeit würden sich Spannungsfelder ergeben, die auf Vergänglichkeit und Beständigkeit, Verfall und Wachstum oder die An- und Abwesenheit von Räumen anspielen.
Loderer hat an der Universität für angewandte Kunst in Wien, am Wimbledon College of Art (London) und am Hendrix College (Arkansas, USA) studiert und kann bereits auf zahlreiche Gruppen- und Einzelausstellungen zurückblicken.
„Für mich war das Studium und der Austausch mit Kollegen eine wichtige Voraussetzung, um den richtigen Kontext für mich zu finden. Um Kunst zu machen, ist es für mich wesentlich, in einer Stadt zu wohnen. Trotzdem bin ich oft in meinem Heimatort, wo auch viele meiner Werke entstehen“, erzählt Loderer, die sowohl in Wien als auch in der Steiermark arbeitet. Obwohl ihre Arbeiten schon einige Male prämiert wurden, freut sie sich „als Frau und junge Bildhauerin“ sehr auf den Kardinal-König-Kunstpreis, der ihr in St. Virgil in Salzburg verliehen wird: „Ich sehe es als notwendig an, dass es solche Förderungen gibt und bedanke mich für die Auszeichnung.“
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