BRIEF_KASTEN
Nicht zielführend, sondern in eine Sackgasse führend. Das ist der „Holzweg“. Es seien keine guten Wege, meinte man.
Keineswegs auf dem Holzweg ist, wer heute auf Holz baut. In der modernen Wirtschaft kommt dem Holz als Baustoff wieder höhere Bedeutung zu. Holz ist angenehm. Es wächst nach. In Österreich gibt es viel davon.
Holz ist ein CO2-Speicher. Es ist mehrfach nutzbar, ganz zuletzt als Brennstoff.
Moderne Baumethoden erlauben sogar die Errichtung von Hochhäusern und Tragwerken aus Holz. Glockenstühle aus Eichenholz halten einem Brand viel länger stand als eine Eisenkonstruktion. Wie dauerhaft Holz sein kann, bewiesen Wissenschaftler der Universität Freiburg. Sie erforschten vier Eichenholzbrunnen, die man nahe der Stadt Leipzig gefunden hatte. Sie stammen aus dem 6. Jahrtausend vor Christus. Schon in der Steinzeit hatte man erstaunliche Bearbeitungsmethoden für Holz. Doch Holz ist auch ein Werkstoff mit Zukunft. Zurzeit wird in der Seestadt Aspern am Stadtrand von Wien das mit 84 Metern weltweit höchste Holzhochhaus errichtet.
Machen Sie mit. Schicken Sie bis 28. September Liedertitel, in denen der Wald vorkommt. Wir verlosen zwei Preise.
KirchenZeitung, Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz,
E-Mail: gewinnen@kirchenzeitung.at
BRIEF_KASTEN
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>