BRIEF_KASTEN
Die meisten Migrant:innen wurden innerhalb weniger Tage nach Marokko zurückgebracht. Ceuta war keine unkontrollierte Einwanderung, sondern eine kurzfristige Grenzkrise mit politischen Ursachen.
Dennoch schürten Rechtspopulist:innen mit den dramatischen Bildern erneut Angst vor einer angeblichen „Masseneinwanderung“.
Angst ist jedoch kein Ersatz für Fakten.
Ebenso falsch wäre es, das Leid der Menschen auszublenden. Hinter jeder Zahl steht ein Mensch mit Hoffnungen und Verzweiflung. Jeder Tote ist einer zu viel.
Die Spirale aus schockierenden Bildern, politischer Instrumentalisierung und Angst wird sich weiterdrehen, solange die Ursachen von Flucht weiter bestehen: Krieg, Klimakrise, Armut und wirtschaftliche Ausbeutung.
Solange diese Probleme ungelöst bleiben, werden Menschen ihr Leben riskieren – und rechtsextreme Kräfte die Bilder für ihre Zwecke nutzen.
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