Einer von fünf in unserem Land lebenden Menschen hat die Herkunftswurzeln nicht in Österreich. Die Politik und die Bevölkerung erwarten von den Zugewanderten Anpassung, Integration, Identifikation. Ganz oben in der Erwartung steht der Erwerb der deutschen Sprache.
Seit Juni ist die Familie Berchon aus dem französischen Nantes mit dem Fahrrad unterwegs. Ihr Ziel ist Betlehem. Martha Dumphart hat sie in Linz kennengelernt.
Es fehle an ausreichenden Anreizen, dass Erwerbslose wieder einen Job annehmen, meinte Finanzminister Hans Jörg Schelling. Der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, sagte, jeder, der arbeiten will, finde eine Arbeit. – Wirklich?
Wir fragten bei Caritas und SOS-Menschenrechte nach, wie man dort den Vorschlag von Asyl auf Zeit bewertet, der derzeit für Kriegsflüchtlinge zur Diskussion steht. Wir fragten auch in Hinblick auf die „Integrations“-Erwartung.
Der neue österreichische Honorarkonsul in Breslau (Polen), Edward Wasiewicz, möchte nicht nur die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und Polen fördern. Der Einsatz für Werte wie Partnerschaft zwischen den Staaten, Zivilcourage und Glaube sind ihm ebenso wichtig, erklärte er zur Amtsübernahme.