BRIEF_KASTEN
Ich freue mich über die humorvollen oder anregenden Beiträge des Karikaturisten und des Domspatzes. Es ist leichter, Erns-tes zu „produzieren“ als Humorvolles. Ich freue mich auch über meinen Enkel, drei Jahre alt, der mich aufmerksam macht: „Oma, dein Handy hat angerufen!“
Christa Falkensteiner, per E-Mail
Zu „OÖ Erntebilanz im Klimawandel“ und Leserbrief „Hilferuf“ in Ausgabe Nr. 31:
Ja, es ist dramatisch, diese Dürre. Ich bin froh, dass ich nur ein Häusl habe und damit nicht auf eine Fechsung (Ernte) anstehe, aber ich denke sehr oft an unsere Landwirte, denen manchmal das Grausen kommt. Ich bedauere Familien wie die Rammers, weiß aber auch keine Lösung. Es ist wirklich zu hoffen, dass heuer noch Regen kommt. Danke, dass Sie die Dramatik an andere herantragen und so unser Mitleid (leider kann es nicht mehr sein) mit ihnen tragen. Ich wünsche euch alles Gute.
Josef Zeindlhofer, per E-Mail
Die grünen Spinner hatten doch recht:
... als die Klimakleber Fahrbahnen blockierten, gegen den ausufernden Verkehr demonstrierten, […] und dafür noch gerichtlich belangt wurden. Wie feixte Herbert Kickl gegen diese Demonstranten bei diversen Bierzeltveranstaltungen der FPÖ!
... als die grüne Verkehrsministerin Gewessler […] dem Renaturierungsgesetz der EU zum Durchbruch verhalf, das eben auch zum Klimaschutz beitragen soll.
... als Greenpeace und der Club of Rome vor Jahrzehnten vor den Folgen des ungebremsten CO₂-Austoßes warnten […] Ja, es wurde uns von der Wissenschaft schon in den 1970er-Jahren prophezeit, dass wir mit solch hohen Temperaturen zu rechnen haben, wenn wir unsere Lebensweise, unsere Systeme nicht ändern. Und was machen bei uns die Rechtspopulisten? Sie wettern im Bierzelt gegen die ihrer Meinung nach kriminellen NGOs, […], wollen unser Wasser an Oligarchen verkaufen (Ibiza), schweigen zu ihren bewaffneten Randgruppen, installieren solche als parlamentarische Mitarbeiter, argumentieren gegen erwiesene wissenschaftliche Erkenntnisse. Das einzige Thema der Rechtsparteien – da nehme ich zum Teil auch die ÖVP nicht aus – sind die Migranten. […] Das heißt nicht, dass alles bei der Migration gut läuft, aber wir haben größere Probleme. […] Wir Bürger sind aufgerufen, diese Parteien in der Gluthitze des Sommers 2026 zum Schmelzen zu bringen.
Jörg Hofmarcher, Garsten
Hitze, Dürre, Waldbrände, sinkende Grundwasserstände und Ernteausfälle prägen diesen Sommer. Fast täglich berichten die Medien über neue Folgen der Klimakrise. Trotzdem scheint die oberösterreichische Landespolitik erstaunlich gelassen zu bleiben. Die ÖVP wirbt mit einem KI-generierten Video für ein energieintensives KI-Rechenzentrum. Die FPÖ fordert auf Bundesebene mehr Klimaanlagen – eine Maßnahme gegen die Symptome, nicht gegen die Ursachen. Doch wo bleibt die gemeinsame Strategie der Landesregierung, um die Klimaziele zu erreichen und Oberösterreich widerstandsfähiger zu machen? Mit jedem Jahr, in dem notwendige Maßnahmen aufgeschoben werden, steigen nicht nur die Schäden […], auch die Kosten des Nichthandelns wachsen. […]
Dieser Sommer ist kein Sommer wie damals. Er sollte auch kein „Weiter wie bisher“ mehr zulassen.
Josef Winter, per E-Mail
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