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Die roten Bettfedern – von Blut getränkt

Gesellschaft & Soziales

„Ich bin ein glücklicher Mensch“, sagt der 93-jährige Mordechai Lustig. Sein herzhaftes Lachen und seine vor Lebenslust blitzenden Augen sind der Beweis dafür. Und doch ist es kaum zu glauben, wenn man seine Lebensgeschichte kennt. 
 

Ausgabe: 50/2018
11.12.2018
- Josef Wallner
Mordechai Lustig, geboren 1925 in Südpolen, hat die nationalsozialistische Schreckensherrschaft überlebt. Eine Station seines Leidenswegs war auch das KZ Mauthausen. Dieser Ort des Grauens ist in der Gedenkhalle von Yad Vashem in Jerusalem auf dem Fu
Mordechai Lustig, geboren 1925 in Südpolen, hat die nationalsozialistische Schreckensherrschaft überlebt. Eine Station seines Leidenswegs war auch das KZ Mauthausen. Dieser Ort des Grauens ist in der Gedenkhalle von Yad Vashem in Jerusalem auf dem Fu
© Land OÖ/Grilnberger

Mordechai Lustig gilt als Altoberösterreicher. Das Schicksal hat ihn dazu gemacht. Eigentlich ist er Pole, aber nach der Befreiung aus dem KZ Ebensee 1945 hatte er keine Familie und keine Heimat mehr. So lebte er in einem Lager für Staatenlose bei Linz. Das machte ihn zu einem Oberösterreicher. Über einige Umwege konnte er 1948 schließlich nach Israel auswandern. 
Im Rahmen der diesjährigen Friedenslichtreise hat Landeshauptmann Thomas Stelzer Mordechai Lustig in Tel Aviv getroffen. Dabei hat Lustig aus seinem Leben erzählt. 14 Jahre ist er wohlbehütet im Süden Polens aufgewachsen. Die Okkupation durch die Nationalsozialisten im September 1939 hat das Leben der Familie aber von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Es folgten Getto, Zwangsarbeit, Hunger und jener 29. April 1942, den er nie vergessen wird. Die Gestapo drang in die Wohnung ein und erschoss Vater, Mutter, Bruder und Schwester. Die Bettfedern, die im Raum verstreut waren, waren rot – getränkt vom Blut seiner Familie. Ihn übersahen die Mörder, weil er mit seinem Bruder das Bett teilte. Die kommenden Jahre verbrachte Mordechai in unterschiedlichen Lagern. Er hätte nicht überlebt, wenn er nicht für einige Monate in Krakau bei Oskar Schindler hätte arbeiten und ein wenig Kraft hätte schöpfen können. (Schindlers Einsatz für die Juden wurde durch Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“ weltberühmt.) Die Unmenschlichkeiten, die Lustig in Mauthausen, Melk und Ebensee erlebte, hat er in schlimmster Erinnerung. Drei Jahre nach Kriegsende, die voller Ungewissheit waren, reiste Mordechai Lustig 1948 nach Israel aus und diente in einer militärischen Eliteeinheit. Dann war er bis zu seiner Pensionierung Bodenleger. „Ich habe Glück gehabt, dass ich am Leben geblieben bin“, sagt er im Rückblick auf die NS-Zeit. „Ich bin glücklich: Ich habe eine schöne Frau.“ Er greift nach ihrer Hand und hält sie. Dann zeigt er auf einen jungen Mann: „Das ist einer meiner fünf Enkel, und einen Urgroßenkel habe ich auch.“ – Warum er am Leben nicht verzweifelt ist, kann er nicht beantworten. Er wisse es nicht, sagt er und zieht dabei seine Frau fest an sich. Und übrigens gehe er jeden Tag schwimmen, meint der 93-Jährige und durchbricht damit die Stille, die um ihn herum entstanden ist. Mit den Worten „Danke, dass ich mit guten Österreichern reden durfte“, verabschiedet er sich.

© KiZ/JW
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