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„Corona ist ein Armutsverstärker“

Gesellschaft & Soziales

Wen die Coronakrise besonders trifft und wie die Caritas mit den Herausforderungen umgeht, sagt Oberösterreichs Caritasdirektor Franz Kehrer im KirchenZeitungs-Interview.
 

Ausgabe: 49/2020
01.12.2020
- Heinz Niederleitner
Franz Kehrer ist seit 2013 Direktor der Caritas der Diözese Linz.
Franz Kehrer ist seit 2013 Direktor der Caritas der Diözese Linz.
© Hermann Wakolbinger

Wo erleben und spüren die Mitarbeiter/innen der Caritas die Corona-Krise besonders?
Franz Kehrer:
Corona ist ein Armutsverstärker. Menschen machen sich Sorgen um ihren Arbeitsplatz, ihr Einkommen, die Organisation des Unterrichts der Kinder zuhause und die Frage, wo sie Unterstützung bekommen. Psychisch belastend ist vor allem die fehlende Perspektive auf einen Arbeitsplatz oder eine Lehrstelle, davon betroffen sind auch Jugendliche und Menschen mit Beeinträchtigungen. Als Caritas sehen wir, dass wir in unseren Sozialberatungsstellen deutlich mehr Anfragen aufgrund von Arbeitslosigkeit haben – 17 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Menschen, denen es bisher knapp gelang, ihren Alltag zu managen, schaffen das jetzt nicht mehr. Wir helfen mit Lebensmittelpaketen, Beratung und finanzieller Hilfe.


Wenn Sie von Beratung sprechen – geht es da um Vermittlung staatlicher Hilfen?
Kehrer:
Es geht darum, wie man eventuell Ausgaben noch reduzieren oder z. B. mit Hilfe der Schuldnerberatung Lösungen finden kann. Und auch zu schauen, welche Hilfen  – wie etwa Wohnbeihilfe – noch beantragt werden können. Ein Thema dabei ist, dass die Zuerkennung von Sozialhilfe und Familienbeihilfe oft viel zu lange dauert.


Große wirtschaftliche Probleme dürften 2021 kommen. Was erwarten Sie diesbezüglich?
Kehrer:
Die Arbeitslosigkeit wird zunehmen und hier denke ich auch stark an das Thema Wohnen. Das wird schon länger sehr rasch teurer. Heuer sind nun Mietzahlungen zum Teil hinausgeschoben, auch Delogierungen oder Mietklagen liegen auf Eis. 2021 werden viele dieser Zahlungen fällig werden. Menschen werden in kleinere Wohnungen umziehen müssen, weil sie sich ihre bisherige nicht mehr leisten können. Auch das bringt Zusatzkosten mit sich. Hier tut es besonders weh, dass bei der Berechnung der Sozialhilfe die Wohnbeihilfe als Einkommen gilt. Aufgrund dieser Anrechnung haben Familien bis zu 150 Euro weniger und das wird im kommenden Jahr zu einer Verschärfung der Situation führen.


Mit der Herausforderung „Corona“ ist die Caritas aber auch in ihren Pflege- und Betreuungseinrichtungen konfrontiert: Da geht es um den Schutz von betreuten Personen und von Mitarbeiter/innen. Wie ist die Lage hier?
Kehrer:
Wir haben beste Schutzkonzepte sowie Schulungen und die Mitarbeiter/innen beweisen größte Achtsamkeit. Allerdings kann es keinen absoluten Schutz geben. In unseren Seniorenwohnhäusern sind bislang nur zwei Bewohner/innen positiv getestet worden. In Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen sind jedoch einige Mitarbeiter/innen und Bewohner/innen erkrankt. Für die Mitarbeiter/innen bedeutet es enorme Herausforderungen, den Dienstbetrieb aufrechtzuerhalten. Das heißt auch, dass wir bei der psychischen Belastung an der Grenze sind. Dazu kommen die oft unklaren und unterschiedlichen Vorgaben und Vorgehensweisen der verschiedenen Behörden. Ein Problem ist leider auch immer noch, die geeignete Schutzkleidung von den zuständigen Behörden zu erhalten.


Heuer konnte die Caritas nur eingeschränkt Spenden sammeln. Wie wirkt sich das aus?
Kehrer:
Ich danke allen Pfarren, Privatpersonen, Firmen und der Diözese, die uns so gut es geht auch heuer unterstützen. Unser Motto ist, dass die Caritas ihre Hilfsangebote für Menschen in Not auf allen Ebenen aufrechterhält. Wie Caritas-Österreich-Präsident Michael Landau gesagt hat: ,Nächstenliebe geht nicht in den Lockdown.‘ Aber es stimmt: Die finanziellen Mittel sind weniger. Bei den Haussammlungen liegen wir bei der Hälfte der Spenden des Vorjahrs. Einen Teil der fehlenden Mittel für heuer können wir durch zusätzliche Spendenaktionen abdecken und hoffen dahingehend jetzt auch noch auf die Vorweihnachtszeit. Meine Sorge gilt aber dem nächsten Jahr, wenn die wirtschaftlichen Probleme noch mehr durchschlagen. Hier hoffe ich, dass das Level des Mitgefühls mit den Schwächeren in unserer Gesellschaft hoch bleibt.


An wen denken Sie in Bezug auf Weihnachten besonders?
Kehrer:
An Menschen in verschiedenen Armutssituationen, in beengten Wohnverhältnissen, an Kinder, die keine Freunde treffen können, an Familien, wo das Geld fehlt und es vielleicht sogar Aggressivität gibt. Ich denke auch an pflegende Angehörige, die sich aus Schutzüberlegungen für die gepflegte Person überlegen, ob sie heuer ihre Enkelkinder treffen können oder an Bewohner/innen von Senioren- und Behinderteneinrichtungen, die unter den Besuchseinschränkungen leiden. Oder an 24-Stunden-Pflegerinnen aus dem Ausland, die überlegen, ob sie heuer zu Weihnachten zu ihren Familien fahren – weil sie nicht wissen, ob sie danach wieder einreisen können oder weil sie die betreute Person nicht im Stich lassen wollen.


Apropos Pflege: Das Thema der Pflegesicherstellung ist wegen Corona in den Schatten gerutscht. Was erwarten Sie sich in dieser Zukunftsfrage?
Kehrer:
Corona hat ja nochmals deutlich gemacht, dass wir da einen Paradigmenwechsel brauchen: in der Anerkennung des Pflegeberufs, bei den Rahmenbedingungen und der Ausbildung von Umsteiger/innen. Pflegende Angehörige brauchen Entlastung, beim Thema Demenz ist eine Korrektur der Pflegegeldeinstufung notwendig. Wir hoffen sehr, dass das Reformpaket auf Bundesebene nicht nur schöne Worte, sondern fundamentale Veränderungen bringt.«
 

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