Beate Mayerhofer-Schöpf ist Theologin
und Referentin für Spiritualität im
Pastoralamt der Erzdiözese Wien
Auch ein „anderes vom Papst ernanntes Mitglied“ kann der Kommission vorstehen, die den Zwergstaat leitet. Eine entsprechende Verfassungsänderung des „vatikanischen Grundgesetzes“ durch Papst Leo XIV. teilte das vatikanische Presseamt kürzlich mit. Sie erfolgte in Form eines „Motu Proprio“, also eines vom Papst aus eigener Machtvollkommenheit beschlossenen Gesetzes. Papst Franziskus hatte im März die Ordensfrau Raffaella Petrini als erste Person ohne Kardinalsrang ins Präsidentenamt des Vatikanstaats befördert und dabei die geltende Verfassung umgangen.

Beate Mayerhofer-Schöpf ist Theologin
und Referentin für Spiritualität im
Pastoralamt der Erzdiözese Wien
Jetzt die KIRCHENZEITUNG 4 Wochen lang kostenlos kennen lernen. Abo endet automatisch. >>