Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
Es referierten und diskutierten der Politologe und islamische Religionspädagoge Amin Elfeshawi, Künstler und Unternehmer Chris Müller sowie der katholische Theologe und Historiker Thomas Schlager-Weidinger.
Homeschooling und Homeoffice während der Coronapandemie machten das Digitale für viele Menschen alltäglich. Künstliche Intelligenz, ChatGPT, die Verbreitung der Sozialen Netzwerke und ihre Idee vom Metaverse versprechen eine revolutionäre Verbindung von digitaler und realer Welt. In diesem Zusammenhang gilt es, Fragen nach der Bedeutung von Körperlichkeit, Begegnung und Ethik zu stellen.
Chris Müller eröffnete den Abend mit einer herausfordernden Vision und dem Motto: „Es ist zu spät, Pessimist zu sein.“ Er ermutigte dazu, ohne Angst an die gegenwärtige Entwicklung heranzugehen. „Paradies 3.0 müssen wir gestalten“, verkündete er und unterstrich, dass die Menschen durchaus in der Lage sind, dieser Aufgabe gerecht zu werden.
Amin Elfeshawi schilderte die islamische Perspektive, indem er die Frage aufgriff, wie ausgewählte Stellen des Koran betreffend KI zu interpretieren seien. Auch wenn es keine direkten Anweisungen dazu gibt, besagt die islamische Lehre, dass alles, was dem Menschen guttut, als gut betrachtet wird, während alles, was Schaden anrichtet, als nicht gut gilt.
Im zweiten Teil des Abends folgte eine lebhafte Podiums- und Publikumsdiskussion.

Maria Fischer studierte Theologie und Philosophie. Sie ist Pastoralvorständin der Pfarre TraunerLand in der Diözese Linz.
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